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Druckansicht von http://lehrerfortbildung-bw.de/allgschulen/gs/versuche/opplus/5teilerg/, Stand 17. May. 2012

Landesakademie für Fortbildung und Personalwentwicklung an Schulen
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5. Die Teilergebnisse

5.1. Beschreibung der Rahmenkonzeption „Orientierungsplan PLUS“. Waiblinger Handlungsrahmen zur Kooperation für Bildung und Erziehung. (siehe auch Flyer im Original)

Das Projekt Orientierungsplan PLUS verfolgt als Ziel das Konzept eines durchgängigen Bildungswegs für die Kinder in Waiblingen, insbesondere beim Übergang von der Kindertageseinrichtung in die Grundschule und in andere Bildungsorte. Auf der Basis von verbindlichen Kooperationsvereinbarungen und Standards sollen institutionelle und individuelle Netzwerke entstehen, die im Sinne einer erweiterten Erziehungspartnerschaft in gemeinsamer Verantwortung die Entwicklungsprozesse der Kinder unterstützen und begleiten.
Das Bildungskonzept soll die bestmögliche Unterstützung und nachhaltige Förderung aller Entwicklungsbereiche der Kinder in Kindergarten und Schule gewährleisten.
Die dazu vorliegende Rahmenvereinbarung beruht auf der Grundlage eines gemeinsamen Dialogs zwischen den Beteiligten. Sie richtet sich an alle an Erziehung und Bildung im Elementarbereich der Stadt Waiblingen beteiligten Institutionen und Personen.

Alle Beteiligten sind aufgefordert die Vereinbarung in ihrer weiteren Praxis im Alltag umzusetzen.

Kooperative Grundhaltung

Der Rahmen der Zusammenarbeit beinhaltet eine kooperative Grundhaltung, die durch die innere und äußere Haltung gekennzeichnet ist. Alle Beteiligten tragen zu einem konstruktiven Dialog bei. Die gemeinsame Begleitung der Kinder und ihrer Familien wird von hoher Professionalität und einer wertschätzenden Haltung geprägt.

Kooperationsvereinbarungen

Verlässliche und verbindliche, klar definierte Kooperationsvereinbarungen ermöglichen eine gelingende Kooperation zwischen ErzieherInnen, LehrerInnen und Eltern. Das Kind steht dabei im Mittelpunkt. Die gemeinsame Umsetzung ist geleitet von ressourcenorientierten Zielen.

Anerkennung und Akzeptanz

Die gegenseitige Anerkennung und Akzeptanz in den unterschiedlichen Rollen ist die Basis, um miteinander in angemessener Zeit individuelle Lösungen zu finden.
Die Verantwortung für die Entwicklung des Kindes wird gemeinsam übernommen.

Es findet ein regelmäßiger Austausch – auch ohne Problemanlass – statt.

Kooperative Weiterentwicklung der Kompetenzen

Zentraler Aspekt der Erziehungspartnerschaft bildet die gemeinsame Weiterentwicklung der vorhandenen Kompetenzen aller Kooperationspartner, nach dem Motto:„Wir bilden uns gemeinsam fort.“

Erziehungspartnerschaft findet auf Augenhöhe statt – alle Beteiligten sind auf Ihrem Gebiet „Experten“. In gemeinsamen Veranstaltungen erfolgt ein Erfahrungsaustausch und Kompetenztransfer, der das Netzwerk einer gelingenden Erziehungspartnerschaft stärkt. Der Bedarf für die gemeinsame Weiterbildung wird von den Kooperationspartnern bei allen Beteiligten erhoben. Die Fortbildungsangebote stehen den Kooperationspartnern offen.

Ressourcen und Strukturen

Für alle Kooperationspartner sind klare zeitliche Ressourcen und Strukturen benannt.

Verbindliche Qualitätsstandards sind unter Berücksichtigung der unterschiedlichen zeitlichen Ressourcen formuliert. Individuelle Freiräume sind für die einzelnen Einrichtungen entsprechend dem Projekt gewährleistet. Klare Verfahrensabläufe im Kooperationsprozess sind definiert.

Institutionelle Netzwerke sind grundlegend, sind allen Beteiligten bekannt und werden gegebenenfalls weiterentwickelt. Alle sind am Prozess aktiv beteiligt.

Die Bedeutung des gelingenden Konzepts (OP-PLUS) ist allen Beteiligten und Verantwortlichen bewusst.

Informationsfluss und Transparenz

Die rechtzeitige und inhaltlich erforderliche Information aller Beteiligten ist sichergestellt. Alle Beteiligten tragen zu einem transparenten Informationsfluss bei und sind im kontinuierlichen Dialog.

Minimalstandards

5.2. „Waiblingen kooperiert und lernt...“ - Ausschreibung für „Prototypern/bzw. kleinere Projekte“

Im Rahmen des Entwicklungsprozesses zum Orientierungsplan PLUS haben Sie die Möglichkeit sich mit Ihrem partnerbezogenen Projekt zu beteiligen.
Ihre Ideen und Projekte sind uns bis zu 4.000 Euro wert!

Gesucht werden engagierte Personen, Institutionen oder Vereine, die in unterschiedlichen Kooperations- und Lernformen gemeinsam ein Projekt entwickeln und durchführen.

Es gelten folgende Bedingungen:

Über die Zulassung Ihres Projekts / Prototyps entscheidet die Arbeitsgruppe Orientierungsplan PLUS.

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Verfasser:

Dr. Dipl. Päd. Heinz Hinz M.A.
Akademie Silberburg
Silberburgstrasse 23
70176 Stuttgart

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Zuständiger Redakteur: Mario Schmid, schmidm@lehrerfortbildung-bw.de
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Letzte Änderung: 18.04.2009