Druckansicht von http://lehrerfortbildung-bw.de/allgschulen/hs/fobi_materialien/hap_englisch/05/index.html, Stand 21. May. 2012
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Die Entwicklungskommission Englisch empfiehlt die Durchführung der dezentralen mündlichen Prüfung als Tandemprüfung aus folgenden Gründen:
Die Schüler(innen) hören einen von der Fachlehrkraft ausgewählten Hörtext vom Tonträger (ca. 60 – 120 sec.). Ohne Schreibanteil soll das Verstandene wiedergegeben werden:
Die Texte sollten von einem "native speaker" auf Band gesprochen worden sein.
Etwas vortragen, erzählen
Die Schüler(innen) sprechen wenn möglich mediengestützt über ein selbst gewähltes Thema:
Schwerpunkt ist nicht mehr die eigene Person und familiäre Bezüge, sondern die Umwelt und das Umfeld, in der sich der Prüfling bewegt.
Mit einem Partner unterhalten
Mittels "prompt cards" (Rollen-/Anweisungskarten) wird ein Dialog zwischen zwei Partnern angeregt. In der Einzelprüfung unterhält sich der Prüfling mit einer Lehrkraft, in der Tandemprüfung unterhalten sich die beiden Prüflinge zweimal in wechselnden Rollen (Fragesteller / Antwortgeber). Bezugspunkt sind komplexeren Alltagssituationen:
In beiden Sprachen sinngemäß Informationen übermitteln. Vergleichen Sie dazu Klasse 9:
In einem Dreier-Setting übernimmt ein Gesprächspartner die Rolle des "nur englisch" Sprechenden, ein weiterer die des "nur deutsch" Sprechenden. Die Aufgabe des Prüflings besteht darin, zwischen diesen beiden Personen sprachlich zu vermitteln. Schwerpunkt ist das sinngemäße Übertragen von Äußerungen in einfachen Gesprächen zu vertrauten Themen:
Eine schriftliche Vorlage kann den Schüler(innen) die Aufgabe erleichtern.
Die Sprachmittlung kann sowohl monologisch als auch dialogisch erfolgen und ist in der Ausführung insgesamt komplexer.

Diese Fortbildungsmaterialien waren Teil des Lehrgangs "Jahrestagung Hauptschule 2008".

Die Fortbildungsmaterialien wurden verfasst von Michael Schütz und Stefan Royl, die für diese Inhalte verantwortlich zeichnen.