Druckansicht von http://lehrerfortbildung-bw.de/allgschulen/hs/schulalltag/merkmale_blended_learning/, Stand 21. May. 2012
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Herkömmliche Form der Fortbildung |
Blended Learning - Fortbildung |
Merkmale:
Lerngruppe ist während der gesamten Fortbildungsdauer physisch anwesend. |
Gruppe trifft sich an Präsenztagen (hier: 3 Tage), dazwischen arbeiten die Teilnehmer/innen zuhause selbst organisiert am PC. |
Feste Arbeitszeiten für die gesamte Lerngruppe. |
Jede/r Teilnehmer/in legt die Arbeitszeit für sich individuell fest; festgelegt sind lediglich Abgabetermine für Aufgabenstellungen und ggf. Chat-Termine. |
Direkte Kommunikation jederzeit möglich, Kommunikation meist mündlich. Körpersprachliche Reaktionen können berücksichtigt werden. |
Kommunikation außerhalb der Präsenzzeiten in schriftlicher Form über die Moodle-Plattform. Während der Präsenztage wie in herkömmlichen Fortbildungen. |
Informationen werden in der Regel mündlich (mit visueller und textlicher Unterstützung) für alle zur gleichen Zeit weitergegeben. |
Informationen werden in Textform über die Plattform angeboten, können jederzeit individuell abgerufen werden. |
Übungsphasen können in Form von Rollenspielen und direkter Kommunikation durchgeführt werden. |
Übungen erfolgen über die Moodle-Plattform in Kleingruppen in schriftlicher Form, Rollenspiele sind in veränderter Form ebenfalls möglich. |
Verantwortung und Steuerung der Fortbildung in der Regel stark bei der Leitung. |
Rahmenvorgaben durch die Leitung, Prozess- und Ergebnisverantwortung stark bei der jeweiligen Kleingruppe. |
Vorteile der jeweiligen Fortbildungsform:
Dauerhaftes Zusammensein der Lerngruppe erleichtert die Begegnung auf der persönlichen Ebene. |
Präsenztage dienen hauptsächlich der persönlichen Begegnung und der Kleingruppenbildung, die Lerngruppe entscheidet in der selbst organisierten Lernphase, wie intensiv und persönlich der Austausch gestaltet werden soll. Kennenlernen wird durch Teletutoren auch online unterstützt. |
Face-to-Face-Kommunikation in der Regel spontan möglich. |
Die Notwendigkeit der Verschriftlichung des gegenseitigen Austauschs reduziert Spontaneität, steigert dafür aber die Notwendigkeit zur Klarheit und Eindeutigkeit in der Kommunikation; Qualität von Beiträgen steigt. |
Störungen können im direkten Austausch geklärt werden, Leitung und andere Teilnehmende können sich an der Klärung direkt beteiligen. |
Störungen werden im geschützten Bereich der Kleingruppe u. U. mithilfe der Teletutoren bearbeitet. |
Während der Fortbildungsdauer wird eine räumliche Distanz zu Schule und häuslichem Umfeld möglich. |
Das selbst organisierte Lernen und Kommunizieren ermöglicht die Vereinbarkeit von familiären oder schulischen Belangen und individuellen Lernzeiten. |
Individuelle Entscheidung über das Ausmaß der persönlichen Beteiligung im Fortbildungsprozess. |
Durchgängige persönliche Beteiligung ist Voraussetzung für den Lernprozess und – erfolg, Entscheidung über den Umfang der eigenen Aktivitäten liegt bei den Teilnehmern. |
Kompetenzerweiterung je nach Ausrichtung der Fortbildungsmaßnahme. |
Kompetenzerweiterung je nach Ausrichtung der Fortbildungsmaßnahme. |