Hilfreiche Tipps für Bild und Text
Durch die Beachtung der folgenden Tipps schon bei der Planung kann das Ergebnis deutlich besser werden und vor allem kann viel Arbeitszeit gespart werden.
- Anleitungen optisch ansprechend gestalten. Die Gestaltung muss sich aber der Funktion unterordnen.
- Klar gegliederte und übersichtliche Darstellung.
- Verständliche Sprache (Adressaten beachten!), einfacher Satzbau, sorgfältige Wortwahl.
- Der Text sollte knapp, klar und eindeutig formuliert werden. Die Länge des Textes darf nicht auf Kosten der Verständlichkeit gekürzt werden. Dabei sich stets an den Adressaten (Schüler, Lehrer) orientieren.
- Die Überschrift, der Titel soll möglichst präzise das beschreiben, was der Leser im Dokument vorfindet bzw. erwartet (ggf. 2. Zeile unter der Unterschrift mit genauerer Beschreibung des Dokuments).
- Sorgfältig ausgewählte Schrift, die zum Inhalt passt. Höchstens drei Schriftarten in einem Dokument, besser nur zwei oder eine. Schriftarten nicht ständig innerhalb des Dokumentes wechseln. Ein Wechsel soll begründbar sein.
- Bilder in möglichst guter Qualität verwenden, aber auch an Verwendungszweck wegen der Dateigröße denken (z. B. Einschränkung bei Internet-Bildern).
- Wenn Arbeitsschritte mit Bildern veranschaulicht werden: Jeder wesentliche
Schritt sollte mit einem aussagekräftigen Foto versehen werden. Wesentliche
Bilddetails gut sichtbar darstellen. Daher besser vor dem Fotografieren die
einzelnen Schritte notieren („Drehbuch“).
- Falls ein Bild ins Bild eingefügt wird, dieses Bild wegen der besseren Trennung ggf. mit Rahmen (Linie) versehen.
- Wenn Schrift in ein Foto eingefügt wird, auf Lesbarkeit achten, evtl. die Lesbarkeit durch „Gloriole“ (helleres oder dunkleres evtl. teiltransparentes Feld hinter der Schrift) verbessern.
- Für eine zweite Version einer Anleitung z. B. für eine weitere Benutzergruppe lässt sich Text mit relativ wenig Aufwand anpassen, erweitern oder kürzen.
- Schon während der Gestaltung immer auch an die Art der Ausgabe denken. So ist bei der Darstellung über den Beamer, v. a. bei nicht ausreichend abdunkelbaren Räumen, auf hohen (Farb-) Kontrast zu achten. Pastellfarben auf weißem Hintergrund sind kaum lesbar.
- Bei Farbausdrucken auf geeignetes Papier und richtige Druckereinstellung achten. Viele mit Farbfotos erstellte Anleitungen (z. B. Rezepte) werden aus Kostengründen schwarz-weiß auf Laserdruckern ausgegeben oder die Farbvorlage wird fotokopiert. Die Fotos sollten möglichst deutlich erkennbar bleiben.
- Beim Fotokopierer die richtige Papiersorte (besser weißes Papier) verwenden und die beste Helligkeit einstellen (vorher Testkopie anfertigen) und, falls möglich, weitere evtl. mögliche Einstellungen (z. B. Vorlage: Foto) vornehmen.
- Beim „Binden“ von umfangreicheren Druckausgaben hat sich die Spiralheftung gut bewährt. Die Seiten bleiben beim Aufschlagen immer plan liegen. Auf richtigen Durchmesser der Spirale achten. Ist die Spirale zu eng, wird das Umblättern erschwert. Ist sie zu weit, sieht das Dokument schnell plump aus.
- Im Papierbedarfsgeschäft finden sich für die meisten Vorlagen geeignete Mappen, Hefter, Taschen usw.
- Bei größerformatigen Erzeugnissen wie z. B. Kochrezept-Sammlung, Liederbuch und Kalendern ist als letztes Blatt eine stabile Graupappe stabilisierend. Als erstes Blatt kann zum Schutz eine Klarsichtfolie verwendet werden.
- Ein besonders strapazierfähiges Deckblatt und hinteres Blatt erhält man auch durch Folieren.
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