Druckansicht von http://lehrerfortbildung-bw.de/allgschulen/sonder/fs/lernen_ueben/, Stand 22. May. 2012
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Im letzten Teil der Fortbildung "Einsatz der Neuen Medien in der Förderschule" wird der PC als interessantes und motivierendes Medium zum Lernen und Üben dargestellt.
Dieses Modul setzt sich mit den Möglichkeiten des Lernens und Übens mit neuen Medien auseinander. Nicht in erster Linie Lehr- und Lernprogramme werden vorgestellt, sondern Programme, mit denen man selbst differenzierte Unterrichtsmedien herstellen kann. Viele Programme eignen sich dann auch dazu, Schüler in offenen Unterrichtssituationen selbst Arbeitsmaterial erstellen zu lassen.
In der verlinkten Präsentation werden die Programme kurz vorgestellt:
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Es muss Folgendes beachtet werden:
"Lernkompetenz befähigt die Schülerinnen und Schüler, eine
aktive, konstruktive und reflexive Rolle für ihre Bildung zu übernehmen
und Lernen als ein subjektiv befriedigendes und objektiv lohnendes Handeln zu
verstehen. In diesem Kontext ist der Aufbau von Lernkompetenz grundlegende Aufgabe
der Förderschule. Die Bereitschaft und die Fähigkeit, sich selbstgesteuert
Wissen in allen bedeutsamen Feldern gesellschaftlichen Lebens anzueignen, schafft
erst die Voraussetzungen, nach denen die Schülerinnen und Schüler
ihre Lern-Ressourcen entfalten und Selbstvertrauen entwickeln können.
Kinder eignen sich in allen Zusammenhängen, in denen sie leben und aufwachsen,
Wissen an. Lernkompetenz fördert den Kompetenzerwerb in allen Lebensbereichen
und trägt insofern maßgeblich dazu bei, dass Schülerinnen und
Schüler die für die Bewältigung des Alltags und der beruflichen
Bildung erforderliche Handlungskompetenz und das notwendige Sachwissen erwerben.
Eine gezielte unterrichtliche Förderung von Lernkompetenz begünstigt
Aneignungsprozesse in allen für den Bildungserfolg bedeutsamen Kompetenzbereichen.
Weitere Informationen finden Sie hier:
http://www.bildung-staerkt-menschen.de/
unterstuetzung/schularten/SoS/bildungsplanarbeitfoe
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Die Fortbildung nun legt das Schwergewicht auf die Herstellung von geeigneten Lern- und Übungsmaterialien, die sich in Form und Inhalt an den Bedürfnissen unserer Schülerschaft orientieren und die letztendlich auch vom Schüler selbst erstellt werden können, wodurch selbstständiges Lernen in besonderer Weise gefördert werden kann. Die Fortbildung will zeigen, dass mit diesen Programmen mit geringem Aufwand vielfältige Materialien zur inneren Differenzierung produziert werden können.
Gerade in einem Unterricht, der Themen basiert und Fächer verbindend angelegt ist, können solche Tools sehr bereichernd wirken. Der Lehrer, die Lehrerin werden in die Lage versetzt in vertretbarer Zeit individuelles Lern- und Übungsmaterial zu erstellen (hotpotatoes, clic, Zarb, Mathearbeit, Wörterzirkus, Wer wird Millionär usw.). In offenen Unterrichtssituationen können auch viele Schüler und Schülerinnen sich selbst mit Arbeit versorgen, die sie weiter bringt, Defizite abbaut und vor allem auch Selbstvertrauen stärkt. Ziel ist, dass Schülerinnen und Schüler sich eigenverantwortlich Wissen, Kenntnisse und Fertigkeiten mit Hilfe der neuen Medien aneignen können, sich gegenseitig unterstützen. So kann das Lernen und Üben zum sozialen Prozess werden von dem alle, Lehrrinnen und Lehrer als auch Schülerinnen und Schüler profitieren.
Voraussetzung dafür ist, dass die Lehrerschaft diese Programme kennt, beherrscht und einsetzt. Hier muss bemerkt werden, dass natürlich nicht alle Programme, die wir hier vorstellen zum Einsatz kommen müssen und dass es auch klar ist, dass es noch sehr zahlreiche andere Tools gibt, die wir nicht kennen oder hier anführen. Wenn Sie selbst solche Tools kennen und einsetzen, freuen wir uns, diese ebenfalls zum Gegenstand der Fortbildung zu machen.