Druckansicht von http://lehrerfortbildung-bw.de/elearning/lonet/lonet_4.html, Stand 30. Jul. 2010
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Die Einschätzung der Arbeitsumgebung lo-net2 fällt nicht leicht. Wer mit lo-net gearbeitet hat muss sich umstellen - so ziemlich alles ist ganz anders. In vielen Bereichen bietet lo-net2 deutlich mehr, in einigen Bereichen deutlich weniger also lo-net.
Lo-net2 dürfte momentan das einzige LMS sein, auf dem sich schnell, unkompliziert und kostenlos eine ganze Institution "abbilden" lässt. Schulen, die sich bei lo-net2 registrieren, erhalten ein schulweites Dateiablagesystem, mehrere Kommunikationsinstrumente (Mail, Messenger, Forum, Chat), ein schuleigenes "Schaufenster" im Internet, einen für allen zugänglichen Stundenplan und Kalender sowie den Zugang zu Kursen, die von der lo-net2-Redaktion erstellt werden. Darüber hinaus ermöglicht lo-net2 den Kontakt zu anderen Schulen und Projekten.
Veränderungen gibt es bei dem wohl am meisten genutzte Feature von lo-net - dem virtuellen Klassenzimmer. Nach dem Anlegen von Klassen und Gruppen durch den Administrator der Schule steht der Klasse eine Arbeits- und Lernumgebung mit zwei neuen, zusätzlichen Funktionen Verfügung - Umfrage und Wiki. Erhalten geblieben sind Funktionen wie die Dateiablage, das Forum, der Chat und die Aufgabenliste sowie die Möglichkeit, Webseiten zu publizieren.
Schulen, die Instrumente wie einen Schulkalender, eine schulweite Dateiablage und eine schulinterne Kommunikationsinfrastruktur wollen, sind mit einer Registrierung bei lo-net2 gut beraten. Einfacher und unkomplizierter werden sie diese Dinge kaum bekommen. Darüber hinaus sind die Leistungen für die Schulen kostenlos.
Schulen, die weiter gehende Ansprüche haben und sich ernsthaft auf das
Experiment E-Learning einlassen wollen, sind mit einer Plattform wie
Moodle wohl
besser dran. Zwar bedeutet die Einrichtung und Verwaltung eines schuleigenen
Moodle einen etwas höheren Arbeitsaufwand, doch ist Moodle letztlich das
leistungsfähigere und vielseitigere Werkzeug.