Headergrafik Startseite in Farbe
ExtLink Zum Kultusministerium | ExtLink Zum Landesbildungsserver | ExtLink Zum Landesmedienzentrum    Seite drucken 

Druckansicht von http://lehrerfortbildung-bw.de/elearning/theorie/technik/, Stand 23. Jan. 2017

Landesakademie für Fortbildung und Personalwentwicklung an Schulen
LehrerInnen Fortbildungs-Server

E-Learning und Technik


E-Learning nutzt unterschiedliche Technologien. Die wichtigsten Technologien und damit zusammenhängende Beispiele werden kurz vorgestellt:

CBT/WBT Computer Based Training/Web Based Training

Der Ausdruck CBT (Computer Based Training) bezeichnet Lernprogramme (Lernsoftware), die vom Lernenden zeitlich und räumlich flexibel genutzt werden können und bei dem die Lernenden nicht in direktem Kontakt mit dem Lehrenden und anderen Lernenden stehen. Diese Programme können multimediale Lerninhalte (wie z.B. Animationen oder Videodokumente) beinhalten und werden meist auf CD-ROM oder DVD vertrieben. Beim CBT handelt es sich um eine in erster Linie nichttutorielle Form des E-Learning, bei dem das Selbststudium im Vordergrund steht und die Kommunikation, wenn überhaupt, auf asynchrone Weise erfolgt. CBT existiert bereits seit den 80er-Jahren.

Den grundlegenden Baustein netzbasierter Lernangebote bildet das so genannte WBT (Web Based Training) – eine Weiterentwicklung des CBT. Hierbei werden Lerneinheiten nicht auf einem Datenträger verbreitet, sondern von einem Webserver online mittels des Internets oder eines Intranets abgerufen. Die Einbettung ins Netz bietet vielfältige weiterführende Möglichkeiten der Kommunikation und Interaktion des Lernenden mit dem Dozenten/Tutor bzw. seinen Mitlernern. So können Mails, News, Chats und Diskussionsforen mit dem WBT verknüpft und Audio- und Videosignale live gestreamt werden.

extern USA - The Sound of ...

Die Reihe "USA - The Sound of ..." ist ein Beispiel für CBT. Die umfangreichen Materialien liegen auf DVD vor. Darüber hinaus werden alle Materialien auch auf den Seiten des SWR angeboten. Allerdings ist dieses Angebot kein "echtes" WBT, da interaktive Möglichkeiten wie Chats oder Diskussionsforen nicht angeboten werden.

Autorensysteme

Autorensysteme sind Entwicklungswerkzeuge für die Erstellung von digitalen Lernangeboten. Ihr Zweck besteht darin, Inhalte für ein Lernangebot zu erstellen und aufzubereiten. Sie bieten beispielsweise Dozenten die Möglichkeit, Inhaltsunterlagen für das Netz oder eine CD-ROM zu entwickeln. Es gibt leicht bedienbare Autorensysteme, so dass Autoren kein größeres Wissen über HTML, XML und Internet brauchen. Diese einfachen Systeme empfehlen sich, wenn man Lernmaterialien für einen bestimmten Zweck produzieren will, d.h. nicht die Absicht hat, die Inhalte später für andere Kurse wiederzuverwenden. Wenn man einmal produzierte Lerninhalte für verschiedene Kurse wiederverwenden möchte, empfehlen sich leistungsfähigere Autorensysteme.

weiter Hot Potatoes

Hot Potatoes ist ein einfaches Autorensystem. Es ermöglicht auf einfache Weise die Erstellung von Übungen und Tests für den Fremdsprachenunterricht.

Management Systeme

Bei den hier angeführten Systemen gibt es zahlreiche Überschneidungen; eine Unterscheidung erscheint manchmal etwas willkürlich. Letzlich werden alle diese Syseme im Bereich des E-Learning eingesetzt. Oft werden solche Systeme unter dem Oberbegriff Learning Management Systeme (LMS) zusammengefasst.

Bei Learning Content Management Systemen (LCMS) dreht sich alles um das Erstellen, Wiederverwenden, Auffinden, Nachbearbeiten und Ausliefern von Lerninhalten (Content). Im Gegensatz zu Autorentools verfügt das LCMS über eine Userverwaltung, die es ermöglicht, verschiedenen Personen und Personengruppen bestimmte Rechte zuzuweisen, so dass z.B. für fachspezifische Experten, Mediengestalter, Projektadministratoren jeweils unterschiedliche Zugriffsfunktionen definiert und realisiert werden können. LCMS integrieren also die Funktionen von Content Management Systemen (mit denen Inhalte erstellt, verwaltet und publiziert werden können) mit den Funktionen von Autorensystemen ( mit denen z.B. Lernkurse erstellt werden). weiter Moodle ist eines der bekanntesten LCMS.

Ein Content Management System (CMS) verwaltet ebenfalls Inhalte und die Personen, die die Inhalte erstellen. Der Unterschied zum LCMS ist das "L": Während ein CMS beliebige Inhalte erstellt und verwaltet (z.B. in einem Redaktionssystem wie extern Joomla oder extern Typo3), ist ein LCMS auf die Erstellung und Verwaltung von Lerninhalten spezialisiert. Jedoch gibt es Content Management Systeme, die durchaus als Lernumgebungen genutzt werden können. Ein Beispiel finden Sie im extern E-Learning-Portal Baden-Württemberg.

Course Management Systeme (CMS) besitzen (leider) dieselbe Abkürzung wie Content Management Systeme. Sie haben die Funktion von LMS (ohne Inhaltserstellung) oder LCMS (mit Inhaltserstellung). Ihr Schwerpunkt liegt jedoch eindeutig im Verwalten von Kursen sowie der Dinge (Inhalte) und Menschen (Lerner & Lehrer) um die Kurse herum.

weiter Moodle

Moodle ist von allem etwas: LMS, LCMS und CMS. Es ist eine Lernumgebung, ein Werkzeug zum Erstellen von Lerninhalten und ein Instrument zum Verwalten von Inhalten, Personen und Kursen.

Mehr Informationen im extern E-Learning-Portal Baden-Württemberg

Quellen:

extern Wikipedia
extern Arimis

 

 

Bereichs-Logo
 
SUCHE NACH:
Inhalt Fortbildungen


Links zum Thema E-Learning

extern E-Learning auf dem Landesbildungsserver

 

extern Lehrbuch für Lernen und Lehren mit Technologien (L3T)

extern e-teaching.org

extern OER Commons

Zum Seitenanfang         Startseite | Impressum | © Copyright |

Zuständiger Redakteur: Dirk Weller, weller@lehrerfortbildung-bw.de
© Landesakademie für Fortbildung und Personalentwicklung an Schulen, für diese Seite gilt http://lehrerfortbildung-bw.de/impressum/copyright/urheber_standard.html
Letzte Änderung: 11.07.2012