Druckansicht von http://lehrerfortbildung-bw.de/faecher/bio/gym/fb3/2_klasse5_6/10_angepasst/, Stand 18. Jun. 2013
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Merkmale kompetenzorientierten Unterrichts |
Angepasstheit |
| Problemorientierung | |
| Handlungsorientierung | X |
| Eigenständigkeit | |
| Kontextbezug | |
| Vernetzung (biologische Prinzipien) |
A |
| Intelligentes Üben und Anwenden | X |
| Differenzierung | |
| Diagnose und Förderung | |
| Kommunikation | |
| Umgehen mit Texten | |
| Arbeiten mit Tabellen, Diagrammen, Grafiken | X |
| Recherchieren | X |
| Präsentieren | |
| Teamfähigkeit | |
| Erkenntnisgewinnung | |
| Beobachten und Vergleichen | X |
| Hypothesenbildung und experimentelle Überprüfung | |
| Experimentieren: a) planen b) durchführen c) auswerten d) Fehler analysieren |
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| Bewertung |
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Kompetenzerwerb in den Naturwissenschaften
Die Schülerinnen und Schüler können
Kompetenzen und Inhalte – Biologie Klasse 6
Grundlegende biologische Prinzipien
Angepasstheit: Lebewesen sind bezüglich Bau und Lebensweise an ihre Umwelt angepasst.
Struktur und Funktion: Bei allen biologischen Strukturen ist der Zusammenhang zwischen Bau und Funktion zu erkennen. Beispiele hier: Organe und Organsysteme.
Angepasstheit bei Wirbeltieren, Wirbellosen und Blütenpflanzen
Die Schülerinnen und Schüler können
Kennzeichen eines Prinzips
Ein Prinzip ...
Bedeutung für den
Unterricht
Prinzipien ...
Viele
Details aus unterschiedlichsten Teildisziplinen werden durch das
Prinzip vernetzt. Das Prinzip ist ein Strukturierungselement zum
Lernen bzw. Festigen und unterstützt den Kompetenzerwerb. Das
Prinzip ist ein Analyseinstrument zum effektiven und
wissenschaftsorientierten Erschließen neuer Phänomene.
Erfahrungsgemäß fällt es vielen Schülerinnen und Schülern schwer, die beiden grundlegenden biologischen Prinzipien Struktur und Funktion und Angepasstheit gegeneinander abzugrenzen: Angepasstheit lässt sich beschreiben als „Struktur und Funktion in vielen Beispielen an einem Organismus“.
Ein Lebewesen, das in Körperbau und Lebensweise an seinen Lebensraum angepasst ist, weist in der Regel zahlreiche Einzelmerkmale auf, an denen der Zusammenhang zwischen Struktur und Funktion sichtbar wird.
Das nachfolgende Unterrichtsbeispiel soll exemplarisch für das Prinzip Angepasstheit aufzeigen, wie ein grundlegendes biologisches Prinzip im Unterricht eingeführt werden kann. Die Schülerinnen und Schüler hatten im vorangegangenen Unterricht schon mehrfach Gelegenheit, das Phänomen der Angepasstheit bei Lebewesen zu entdecken.
In einer Stunde wird das Phänomen an einem geeigneten konkreten Beispiel thematisiert. Weitere Beispiele aus dem vorangegangenen Unterricht werden gesammelt und nochmals in Erinnerung gerufen. Die Schüler erkennen, dass es sich um ein sich häufig wiederholendes Phänomen und damit vermutlich um ein allgemeingültiges Prinzip handelt. Dieses wird formuliert: Tiere und Pflanzen sind an ihren Lebensraum und ihre Lebensweise angepasst. Sie sind so gebaut, dass sie in ihrem Lebensraum gut zurecht kommen z. B. in Bezug auf Schutz vor Feinden, Nahrungsbeschaffung und Fortpflanzung.
Die Bedeutung und der Mehrwert eines solchen Prinzips erschließt sich für Schüler, wenn es auf neue, unbekannte Sachverhalte angewendet wird: Schülerinnen und Schüler erkennen beispielsweise, dass sie durch Betrachtung von Merkmalen und den damit verbundenen Fähigkeiten eines unbekannten Lebewesens Rückschlüsse auf dessen Lebensraum und Lebensweise ziehen können.
Prinzip Angepasstheit:
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