Druckansicht von http://lehrerfortbildung-bw.de/faecher/bio/gym/fb3/4_klasse9_10/15_fragen/, Stand 22. May. 2013
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Als Vorbereitung für die anstehende Klausur sollst du drei Klausurfragen erstellen. Erarbeite mit Hilfe deines Heftes und der Operatorenliste Fragen zur Unterrichtseinheit „Genetik“. Es wird von dir erwartet, dass du möglichst unterschiedliche Operatoren verwendest. Ein Erwartungshorizont zu jeder Frage kann äußerst hilfreich sein.
Die Fragen werden von mir gesammelt, zusammengefasst und in unseren Moodle-Kurs eingestellt. Im „Forum“ könnt ihr euch dann gemeinsam mit euren Fragen auseinandersetzen. Eine Besprechung der Fragen im Unterricht findet nicht statt. Ein Drittel der Klausurfragen wird aus diesem Fragenpool stammen.
Die überwiegende Anzahl eurer Fragen sind reine Reproduktionsfragen. Daran müsst ihr beim nächsten Mal noch arbeiten.
Fragen, die doppelt gestellt wurden, habe ich nur einmal aufgenommen.
Beschreibe kurz den Ablauf der Meiose.
Definiere den Begriff Allel und erläutere ihn an einem Beispiel.
Stelle die Besonderheiten der X-gekoppelten rezessiven Vererbung dar und erkläre sie.
Vergleiche Mitose und Meiose. Nenne Unterschiede und Gemeinsamkeiten (Tabelle möglich).
Wie lautet die erste Mendel`sche Regel noch? Erläutere sie und erkläre wie Mendel auf diese Regel kam.
Gib eine Definition für die 1. (2,...) Mendel´sche Regel.
Erkläre den Begriff dominant (rezessiv).
Welche Erklärung gibt es für das Phänomen, dass statistisch gesehen ein kleines bisschen mehr Jungen als Mädchen geboren werden? Erkläre.
Erkranken eher Frauen oder eher Männer an x gekoppelten rezessiven Krankheiten? Erläutere!
Was ist der Unterschied zwischen autosomalen und x bzw. y gekoppelten Erbkrankheiten? Erkläre.
Wonach erfolgt die Ordnung eines Karyogramms? Nenne die Kriterien. Wie lässt sich an einem Karyogramm feststellen, ob es sich um eine männliche oder weibliche Zelle handelt?
Warum hat Mendel für seine Versuche gerade Erbsenpflanzen benutzt? Erläutere.
Nenne 3 Unterschiede zwischen der Mitose und der Meiose
Nenne und erläutere die verschiedenen Mendelschen Regeln.
Wieso ist es möglich, dass bei der Kreuzung von zwei Pflanzen mit lila Blüten 25% der nächsten Generation weiße Blüten hat? Erkläre vollständig.
Nenne drei Mutationsformen, die beim Menschen vorkommen können, und definiere diese.
Beschreibe die Unterschiede zwischen Phänotyp und Genotyp.
Blutgruppe der Eltern mögliche Blutgruppe des Kindes A B AB 0A und A 93,75 % – – 06,25 %A und B 18,75 % 18,75 % 56,25 % 06,25 %0A und AB 50 % 12,5 % 37,5 % –A und 0 75 % – – 25 %B und B – 93,75 % – 06,25 %0B und AB 12,5 % 50 % 37,5 % –B und 0 – 75 % – 25 %AB und AB 25 % 25 % 50 % –AB und 00 50 % 50 % – –0 und 0 – – – 100 %
Tabelle 1: Vererbungstabelle; Entnommen: „AB0-System“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 8. September 2010, 15:05 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=AB0-System&oldid=78869133 (Abgerufen: 21. September 2010, 13:32 UTC)
a) Welche Allele sind dominant, welche rezessiv? Begründe mit Hilfe der Tabelle.
b) Welche Genotypen haben die Blutgruppe A, B und 0 zur Folge?
c) Die Blutgruppe AB zeigt eine Besonderheit im Vererbungsmodus. Erläutere.
Unter den Wilden werden die an Körper und Geist Schwachen bald eliminiert; die Überlebenden sind gewöhnlich von kräftigster Gesundheit. Wir zivilisierten Menschen dagegen tun alles Mögliche, um diese Ausscheidung zu verhindern. Wir erbauen Heime für Idioten, Krüppel und Kranke. Wir erlassen Armengesetze, und unsere Ärzte bieten alle Geschicklichkeit auf, um das Leben der Kranken so lange als möglich zu erhalten. [...] Infolgedessen können auch die schwachen Individuen der zivilisierten Völker ihre Art fortpflanzen.
Damit teilte Darwin die verbreitete Ansicht, sozialstaatliche Maßnahmen und natürliche Auslese seien unvereinbar. Gleichwohl lehnte er 1880 politische Folgerungen aus seinen wissenschaftlichen Thesen ausdrücklich ab; seine durch die moderne Soziobiologie erweiterte Theorie stützt – im Gegenteil – die Herausbildung menschlicher Eigenschaften wie die des Altruismus (in der Evolutionsbiologie versteht man unter Altruismus Verhaltensweisen eines Individuums, von denen überwiegend andere Individuen im Sinne eines im Vergleich zum Altruisten relativ höheren Fortpflanzungserfolgs profitieren).
Aufgabe:
Erläutere kurz die von Darwin in dem oben angeführten Textauszug eingenommene Position. Welche Folgen für die Menschheit könnte Darwin befürchten? Beziehe Stellung zu den Aussagen von Charles Darwin. Berücksichtige bei deiner Stellungnahme vor allem deine Kenntnisse aus der Genetik.
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