Headergrafik Startseite in Farbe
ExtLink Zum Kultusportal | ExtLink Zum Landesbildungsserver | ExtLink Zum Landesmedienzentrum    Seite drucken 

Druckansicht von http://lehrerfortbildung-bw.de/faecher/chemie/gym/fb2/modul2/info/, Stand 23. Oct. 2014

Landesakademie für Fortbildung und Personalwentwicklung an Schulen
LehrerInnen Fortbildungs-Server
Sie sind hier: > Startseite > Fächer > Chemie > Gymnasium > Kompetenzorientierter Chemieunterricht

Schülerinfo: Dalton und sein Atommodell

Dalton
extern Bildquelle

Es ist schon eigentümlich, dass es so viele verschiedene Reinstoffe gibt, dass bei ihrer chemischen Zerlegung (Analyse) letztendlich aber immer wieder einige (relativ wenige) Stoffe übrigbleiben, die sich nicht weiter in andere Stoffe zerlegen lassen ( → Elemente).
Eine Erklärung für diesen Sachverhalt lieferte schließlich der englische Lehrer und Naturforscher John Dalton (1766 bis 1844). Dalton forschte auf den verschiedensten Gebieten und wurde zu einem wichtigen Wegbereiter der Chemie als exakter Naturwissenschaft.
Daltons wohl wichtigster Wissenschaftsbeitrag war seine Atomtheorie. Er postulierte, dass das Atom die kleinste unteilbare Einheit der Materie ist. "Elemente bestehen aus für das jeweilige Element charakteristischen, in sich gleichen und unteilbaren Teilchen, den Atomen". Nach seiner Vorstellung gibt es nicht beliebig viele verschiedenartige Atome (Demokrit), sondern genau so viele verschiedene, wie es Elemente gibt. Die Atome unterscheiden sich in ihrer Masse und ihrer Größe. Durch Synthesen können verschiedene Atome miteinander vereinigt werden, durch Analysen wieder getrennt. Dadurch dass bei Synthesen nur bestimmte ganze Atome miteinander vereinigt werden können, reagieren die Stoffe miteinander im Verhältnis konstanter Massenproportionen.

Die Kernaussagen von Daltons Atommodell:

  1. Jeder Stoff besteht aus kleinsten, nicht weiter teilbaren kugelförmigen Teilchen, den Atomen.
  2. Alle Atome eines Elements haben das gleiche Volumen und die gleiche Masse. Die Atome unterschiedlicher Elemente unterscheiden sich in ihrem Volumen und in ihrer Masse.
  3. Atome sind unzerstörbar. Sie können durch chemische Vorgänge weder vernichtet noch erzeugt werden.
  4. Bei chemischen Reaktionen werden die Atome der Ausgangsstoffe neu angeordnet und in bestimmten Anzahlverhältnissen miteinander verknüpft

RastertunnelmiskroskopNatürlich konnte auch John Dalton keine Atome sehen. Seine Aussagen waren modellhafte Annahmen, die Erklärungen für viele Beobachtungen lieferten. Viele seiner Annahmen haben auch heute noch Bestand. So konnte man mit Hilfe von Rastertunnel-Mikroskopen Bilder von Atomen erstellen, die zeigen, dass Atome tatsächlich eine kugelförmige Gestalt haben. Richtig ist auch, dass Atome eine bestimmte Masse und ein bestimmtes Volumen besitzen. Richtig ist weiterhin, dass die Atome bei chemischen Reaktionen

Als Irrtum erwies sich die Annahme, dass Atome die kleinsten Teilchen und unzerstörbar seien.

Aufgabe: Berechne die Größe (Durchmesser) eines Kohlenstoffatoms.

Schülerinfo: Download Herunterladen [doc] [204 KB]

Schülerinfo: Download Herunterladen [pdf] [364 KB]

 

Bereichs-Logo
 
SUCHE NACH:
Inhalt Fortbildungen

Fachportal Chemie Kompetenzorientierung

Logo

weiter Fortbildungen Kompetenzstandards

extern Bildungsstandards

extern Niveaukonkretisierungen

Zum Seitenanfang         Startseite | Impressum | © Copyright |

Zuständiger Redakteur: Rochus Frericks, frericks@lehrerfortbildung-bw.de
© Landesakademie für Fortbildung und Personalentwicklung an Schulen, für diese Seite gilt http://lehrerfortbildung-bw.de/impressum/copyright/urheberrecht.html
Letzte Änderung: 19.12.2011