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Druckansicht von http://lehrerfortbildung-bw.de/faecher/deutsch/bs/2bfs/sprachstil/, Stand 22. Sep. 2014

Landesakademie für Fortbildung und Personalwentwicklung an Schulen
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Sprachstilmittel: Werbeslogans

 

Fach: Deutsch
Zeitumfang: 90 Minuten
Stufe: 2BFH
Autorin: A. Rothfelder
Exemplarischer Charakter dieser Unterrichtseinheit für Individualisierung und Differenzierung

Die Sozialform betreffend:

Sandwichprinzip: Die Erarbeitung der sprachlichen Stilmittel von Werbesprüchen geschieht durch den Wechsel von Einzelarbeit - Partnerarbeit - Einzelarbeit - Gruppenarbeit. Auch die Produktion und Reflexion eigener Werbetexte erfolgt im Wechsel: kreative Einzelarbeit - kooperatives Dreiergespräch - individuelle Reflexion - Plenum.

Die Methoden betreffend:

Tempoduett: Mit der Sortieraufgabe zu den Fachbegriffen sprachlicher Stilmittel macht sich jede Schülerin/jeder Schüler individuell bewusst, was sie/er bereits kennt und was neu ist. Eigenständiges und verantwortliches Arbeiten im eigenen Lerntempo wird durch das Angebot von 2 unterschiedlichen Aufgabenblättern ermöglicht: die beiden Aufgaben unterscheiden sich in der Gesamtzahl der zu bearbeitenden Begriffe und in der Verwendung von mehr oder weniger Fremdwörtern; so sollen Lerntempounterschiede ausgeglichen werden.

Angebot verschiedener Materialien und Arbeitsmethoden zur Bearbeitung der Arbeitsaufträge: Bei der Sortieraufgabe können die Begriffe ausgeschnitten und sortiert (eher haptisch) oder nur sortiert aufgeschrieben werden (eher visuell).
Bei der Textproduktion stehen 4 Material- bzw. Arbeitsstationen zu Verfügung: Je nach bevorzugtem Lernkanal können die Werbetexte mit Hilfe von Prospekten und Zeitschriften (haptisch / visuell), mit Arbeitsblättern (visuell), durch Recherche am PC (haptisch / audio-visuell) oder durch Abhören von Audiomitschnitten (auditiv) erarbeitet werden.

Die Leistungsfähigkeit des Schülers betreffend:

Diagnose individueller Vorkenntnisse durch Einstiegsquiz und Sortieraufgabe: Die Schülerinnen und Schüler fokussieren spielerisch das Unterrichtsthema und aktualisieren ihren persönlichen Kenntnisstand.

Aufgabenauswahl mit unterschiedlichen Schwierigkeitsniveaus: Die Lehrkraft erwähnt bei der Vorstellung der Aufgaben, worin jeweils die besondere Anforderung besteht. Die Schülerinnen und Schüler wählen selbst die für sie passende Aufgabe.
Eine Differenzierung und Individualisierung des Lernniveaus wird erreicht durch die unterschiedliche Anzahl und Schwierigkeit der Fachbegriffe, durch die unterschiedliche Komplexität möglicher Stilmittel und durch unterschiedliche Abstraktions- und Reflexionsansprüche bei der Textproduktion: das Abstraktionsniveau steigt vom einfachen Umformulieren eines Slogans über das Neuerfinden eines Werbespruchs bis hin zum Kurztext für die Homepage. Das Reflexionsniveau steigt vom Erkennen eines angewandten Stilmittels, zum selbständigen Verwenden bis zur kreativen Eigenproduktion.

Ziele der Unterrichtseinheit

Fachliche Ziele: Die Schüler/innen setzen sich mit der Wirkung, Funktion und Absicht von Werbeslogans auseinander. Sie erkennen die Bedeutung verschiedener sprachlicher Stilmittel und Strukturen und...

Methodische Ziele: Die Schüler/innen lernen...

Soziale Ziele: Die Schüler/innen lernen...

Sonstige Hinweise zur Umsetzung

Die 2BFH wird bei uns in Ganztagesform geführt. Es gibt das Unterrichtsfach Projektarbeit und im Rahmen der Individuellen Förderung Textverarbeitung und Arbeiten am PC. Die Gestaltung und Herstellung von Flyern, Plakaten und eines Homepageartikels kann und wird deshalb zusätzlich auch außerhalb des Deutschunterrichtes erfolgen. So ist eine weitere Differenzierung und Individualisierung möglich, vor allem was die benötigte Zeit gerade bei kreativen Prozessen betrifft.

Dieses Unterrichtsarrangement ist Teil eines Projektes, mit dem die Klasse 2BFH1 auf ihre Aufgabe als Mensabetreiber vorbereitet wird. Nach den Pfingstferien (bis nächstes Jahr vor den Pfingstferien) wird diese Klasse im Rahmen des BPK-Unterrichts immer an einem Tag in der Woche die Schulmensa bekochen. An den anderen Wochentagen sind andere Klassen zuständig. Die Nachfrage nach Mensaessen geht im Sommer erfahrungsgemäß immer etwas zurück. Deshalb macht eine Werbeoffensive ausdrücklich Sinn: Schüler kochen für Schüler. Schüler werben um Schüler.

 

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Letzte Änderung: 05.02.2014