Druckansicht von http://lehrerfortbildung-bw.de/faecher/deutsch/projekte/dramatik/nathan/kreativ/index.html, Stand 23. May. 2013
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Die Schülerinnen und Schüler verwenden
Textauszüge, Bilder und Gegenstände und erstellen Collagen,
um Schlüsselszenen zu verdeutlichen. |
| Lessing interagiert mit dem heutigen Leser. Möglichkeiten
wären: • Interview: Lessing kehrt zurück und begegnet der modernen Welt. Er beurteilt, wie seine Ideen heute umgesetzt sind. • Brief: Ein Brief Lessings an seine Nachkommen wird gefunden, indem er erklärt, warum er den „Nathan“ geschrieben hat. (Einbeziehung von Biographie, Zeitgeschichte, Philosophie, Aussagen des Stücks, …) |
| Die Schülerinnen und Schüler sollen in Form
eines Briefs, Tagebucheintrags oder Monologs Personen aus dem Stück
aus unterschiedlichen Perspektiven charakterisieren. Diese Charakterisierungen
sollen dann verglichen werden. Möglichkeiten wären: • Nathan aus der Sicht von Recha, Daja, Tempelherr, Saladin, Derwisch • Tempelherr aus der Sicht von Nathan, Recha, Daja, Saladin • Saladin aus der Sicht von Sittah, Nathan, Tempelherr, Derwisch |
| Die Schülerinnen und Schüler sollen sich mit
einzelnen Szenenabschnitten befassen und unterschiedliche Möglichkeiten
des Sprachausdrucks üben (Betonung, Tonhöhe, Sprechgeschwindigkeit,
Mimik, …). Dadurch soll eine Auseinandersetzung mit den Charakteren
erfolgen. Möglichkeiten: • Monolog Nathans (III, 4) • Gespräch Tempelherr – Patriarch (IV, 2) • Gespräch Tempelherr – Nathan (V, 5) |
| Die Schülerinnen und Schüler sollen vor dem Lesen und während des Lesefortschritts bewerten, wie sie zu Nathan (ein Jude), Saladin (ein Muslime), dem Tempelherrn (ein Ritter), … stehen. Dabei sollen die Vorurteile, die vermutlich vor dem Lesen formuliert werden, relativiert werden und eine Entwicklung der Charaktere während des Verlaufs verdeutlicht werden. |
| In III, 5 wird Nathan von Saladin aufgefordert, ihm zu sagen, welcher Glaube ihm am meisten einleuchtet. Die Schülerinnen und Schüler sollen annehmen, dass Nathan sich für eine der drei Glaubensrichtungen entscheidet, und in Gruppen Argumente für eine dieser Möglichkeiten anführen. Dazu müssen sie sich im Vorfeld mit den Religionen beschäftigen und geeignete Informationen sammeln. Der Dialog mit Saladin soll fortgeführt werden. Dabei müssen die Auswirkungen dieser Entscheidung berücksichtigt werden. |
| Die Schülerinnen und Schüler sollen die Ringparabel in Dialogform umschreiben und spielen. |
| Die Schülerinnen und Schüler sollen anhand ausgewählter Szenen (z.B. II, 5; III, 4) den Blankvers in moderne Prosasprache umschreiben. Denkbar wäre die Verwendung von unterschiedlichen Sprachniveaus (Kindersprache, Jugendsprache, Umgangssprache, Hochsprache, …). |
| Die Schülerinnen und Schüler nutzen alle Möglichkeiten
der Werbung. Sie erstellen Plakate, Fernsehspots, Radiowerbung oder Internetseiten.
Ideen wären: • Werbung für die Umsetzung des Toleranzgedankens (Einbeziehung von Textstellen, Bildern, aktuellen Beispielen) • Werbung für die Lektüre des Textes für nachfolgende Schüler (Was bringt dem Leser die Lektüre ) • Werbung für die Nichtteilnahme an den Kreuzzügen (Einbeziehung des geschichtlichen Hintergrunds) |
| Die Schülerinnen und Schüler verarbeiten die
Handlung des Stücks in Form einer Zeitung. Dabei sollen sie die unterschiedlichen
Textsorten (z.B. Bericht, Kommentar, Interview,….) verwenden. Mit
eingebaut werden aktuelle Ereignisse, die in Kontext passen. Link: www.denktag.de Alternativ wäre die Produktion unterschiedlicher Zeitungstypen (Tageszeitung, Bildzeitung,…), die dann miteinander verglichen werden. |