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Druckansicht von http://lehrerfortbildung-bw.de/faecher/englisch/bs/nm/recherche/unterricht/pr_drugs.htm, Stand 25. May. 2012

Landesakademie für Fortbildung und Personalwentwicklung an Schulen
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Drugs and Addiction

Dieses Miniprojekt soll die Schüler dazu bringen, sich Gedanken darüber zu machen, welche Substanzen zu den Drogen gezählt werden und dass hier unterschieden werden muss zwischen gesellschaftlich anerkannten und nicht anerkannten Drogen.

1. Das Brainstorming findet in der Klasse statt. Die Schüler erstellen gruppen- oder paarweise Mindmaps (im Zentrum steht die Begriffe Drugs/Addiction. Die Lehrkraft kann die Oberbegriffe der Hauptäste entweder vorgeben oder vorab in einer Diskussion entwickeln lassen). Folgende Informationen sollten in Nebenäste aufgespaltet werden:


2. Die Substanzen und Inhalte, die die Schüler/innen gruppen- oder paarweise gesammelt und in ein map integriert haben, werden nun zentral in einem gemeinsamen map auf dem Computer zusammengeführt, damit alle dieselbe Aufgabenstellung bekommen.

3. Je nach Größe der Lerngruppe werden nun Teams eingeteilt, die die Äste des Maps abarbeiten, d.h. sie recherchieren im Internet und in der Encarta (Powerpoint-Präsentation: Encarta (ca. 900 KB) Informationen zu den verschiedenen Substanzen, Ursachen für Drogenabhängigkeit, Heilungsmöglichkeiten und Vorsorge. Die Lehrkraft kann einige Links als Starthilfe anbieten, die Schüler können aber auch völlig selbstständig mit Suchmaschinen und Katalogen suchen. Als Hilfsmittel dienen online- und offline Lexika (Powerpoint-Präsentation: Online Dictionaries (ca. 900 KB).

4. Die Schüler sollen die Arbeit selbstständig einteilen, sie können so auch je nach ihren eigenen Interessen und Vorlieben arbeiten.

5. Der Zeitrahmen für die Recherche beträgt 5 Schulstunden, die Recherche kann aber auch teilweise im Computerraum außerhalb der Unterrichtszeit oder zu Hause stattfinden (abhängig von den örtlichen Gegebenheiten). Wichtig: Es muss immer die Quelle angegeben werden, es dürfen keine ganzen Websites ausgedruckt werden (Papierflut!!), das Copy-and-Paste-Verfahren muss den Schüler geläufig sein - so können sie für ihren Arbeitsteil ein Dokument erstellen, das alle relevanten Informationen enthält und die nicht benötigten Teile fallen weg.

6. Die Recherchenergebnisse werden dann entweder im Verteiler (wenn der Computerraum zur Verfügung steht) auf Diskette (die kann man dann für andere kopieren und im Klassenzimmer ohne Internetanschluss bearbeiten - Bilder sollte man hier weggelassen der Dateigrößewegen) oder auf CD-ROM gebrannt.

7. Nun erfolgt die Sichtung der recherchierten Informationen: Was wird benötigt? Was fällt weg? Vieles wird sich wiederholen und kann daher gut zusammenfasst werden. Diese Arbeit ist bei Schülern erfahrungsgemäß nicht sehr beliebt. Es ist für sie schwierig zu entscheiden, was nun wichtig ist und was nicht, ebenso wie das Zusammenführen der Rechercheergebnisse der Arbeitsgruppe. Hier sollte man nicht eingreifen und sie diesen Lernprozess selber durchlaufen zu lassen.

8. Ist die Reduktion erfolgt, beginnt nun die Vorbereitung der Präsentation. Hier sind eine Powerpoint Präsentation nach bestimmten Vorgaben, ein Plakat mit Handout, eine kleine Dokumentation etc. denkbar. Sowohl die Unterlagen als auch die mündliche Präsentation müssen in der Zielsprache Englisch abgefasst sein . Denkbar wäre auch, dass eine Gruppe zusätzlich noch eine Umfrage zum Thema Drogen veranstaltet und die Ergebnisse dann in Form eines Kuchen- oder Balkendiagramms vorlegt. Bei Bedarf können die Ergebnisse in die Powerpoint Präsentation, ins Plakat und/oder in die Unterlagen eingefügt werden.

9. Bei der Benotung sollte man darauf achten, dass zwischen Inhalt, Sprache, Präsentation (Einzelnoten für Vorträge der einzelnen Gruppenmitglieder, Gesamtnote für das Ausführen der Präsentation) unterschieden wird. In den schriftlichen Unterlagen sollte jeder Schüler seinen Beitrag mit Kürzel oder Namen versehen, so dass er dafür eine Einzelnote erhalten kann. Aus Gerechtigkeitsgründen ist immer anzuraten, einer solchen doch sehr aufwendigen Arbeit, die über längere Zeit geht, eine Klassenarbeit bzw. Klausur oder zumindest einen Test folgen zu lassen und diese Note zu mindestens einem Drittel oder gar zur Hälfte mit der Präsentationsnote zu verrechnen.

10. Leistungsnachweis: Hier sind eine Textbearbeitung mit Zarb oder eine Textaufgabe herkömmlicher Art denkbar. So werden die erworbenen Kenntnisse abgefragt und die Schüler wissen, dass sie die Arbeit ernst nehmen müssen.

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Quelle: SXC

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Letzte Änderung: 14.09.2002