Headergrafik Startseite in Farbe
ExtLink Zum Kultusportal | ExtLink Zum Landesbildungsserver | ExtLink Zum Landesmedienzentrum    Seite drucken 

Druckansicht von http://lehrerfortbildung-bw.de/faecher/englisch/gym/fb1/task_based/3_schnitt/1_einl/index.html, Stand 23. Apr. 2014

Landesakademie für Fortbildung und Personalwentwicklung an Schulen
LehrerInnen Fortbildungs-Server
Sie sind hier: > Startseite > Fächer > Englisch > Gymnasium > Kompetenzorientierter Englischunterricht in der Kursstufe

Einleitung Task Based Learning

Vorteile und Vorgehensweise

  1. Sinnvoll erstellte, ausgewogene Lernaufgaben bieten eine Vielzahl an Mitteln, an dramaturgischen Formen und Szenarien, die den Unterricht nicht nur spannend und abwechslungsreich gestalten können, sondern auch erste Schritte darstellen, den Schülern Formen des selbstorganisierten Lernens näher zu bringen. Sie sind offen und interaktiv, d.h. sie geben den Lernern die Möglichkeit, auszuwählen, welche inhaltlichen Schwerpunkte sie setzen und welche sprachlichen Mittel sie verwenden. (Der Fremdsprachliche Unterricht Englisch-84/11-2006, S. 3)
    Dies geschieht immer im Austausch zwischen den Lehrenden und den Lernenden und kann zu einer Art Absprache führen, in der klar formuliert wird, was mit diesem Stoff und mit diesen Lern,- und Präsentationsformen erreicht werden kann und erreicht werden soll.

  2. Die hier vorliegende Annäherung an einen selbstgesteuerten Prozess in einer Grundform des „task-based learning“ bezieht sich auf die wesentlichen Formen eines handlungsorientierten Unterrichts und bedient sich dabei eines Romans der renommierten Autorin Joan Lingard und der Unit „Ireland“ Klasse 9/10. Die Handlung der Geschichte gibt einen authentischen Rahmen vor, um in authentischen Situationen aktiv zu werden und der Kreativität der Schüler und Schülerinnen die Fesseln abzunehmen. Somit kommen wir dem storyline approach“ zumindest in Ansätzen sehr nahe, da die zu bewältigenden „Tasks“ in die Rahmenhandlung eingebettet sind und um die Charaktere der „Novel“ aufgebaut werden.

  3. Die unterschiedlichen Niveaus innerhalb von Lerngruppen können in fast allen Formen des „task-based learning“ zu einem Vorteil erwachsen, da die teilweise gesteuerte, teilweise kreativ-offene Herangehensweise es sowohl guten als auch schwächeren Schülern ermöglichen sollte, sich individuell zu verbessern.

  4. Die Bearbeitung des vorliegenden Jugendromans steht am Anfang einer Reihe, die am Ende mit der Umsetzung des Romans „Slumdog Millionaire“ einen reinen „task-based approach“ versucht. Mit diesem Roman sollten erste Schritte eingeleitet werden, diesen Unterrichtsansatz erarbeiten zu können. Es wäre deshalb sinnvoll, bei der eigenen Arbeit an der Schule, so oder ähnlich vorzugehen:

    1. Ein gut lesbarer, motivierender Jugendroman in Klasse 9/10 zur Hinführung

    2. Ein kurzes Drama in einer noch stärker schülerzentrierten Form und mit einer qualitativen Steigerung der „Tasks“ vielleicht in K1.

    3. Ein Roman, der geschickt ausgewählt ist und die Voraussetzungen erfüllt , die ein solcher „Approach“ erfordert und alle Aspekte abdeckt. Hierbei ist zu beachten, dass die Schülerinnen und Schüler selbstgesteuert und alleinverantwortlich arbeiten, sich aber immer der Hilfe und Unterstützung der Lehrkraft sicher sein können. Dies könnte am Ende von K1 oder am Anfang von K2 geschehen.

 

 

Einleitung Task Based Learning: Download Herunterladen [pdf] [186 KB]

Bereichs-Logo
 
SUCHE NACH:
Inhalt Fortbildungen

logo

Logo

weiter Fortbildungen Kompetenzstandards

extern Bildungsstandards

extern Niveaukonkretisierungen

Zum Seitenanfang         Startseite | Impressum | © Copyright |

Zuständiger Redakteur: Guenter Glatter, glatter@lehrerfortbildung-bw.de
© Landesakademie für Fortbildung und Personalentwicklung an Schulen, für diese Seite gilt http://lehrerfortbildung-bw.de/impressum/copyright/urheber_standard.html
Letzte Änderung: 31.05.2011