Druckansicht von http://lehrerfortbildung-bw.de/faecher/franzoesisch/gym/nm/n_medien/bildungsplan/index.html, Stand 25. May. 2012
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Neben der Vermittlung von Sozial- und Methodenkompetenz wird im neuen
Bildungsplan auch die «zentrale Bedeutung» von Medienkompetenz genannt.
Medienkompetenz beinhaltet das Vertrautsein mit Informations - und
Kommunikationstechniken, die Fähigkeit, die Medien sinnvoll und angemessen zu
nutzen, sich kritisch mit den Medien und ihrer Wirkung auseinandersetzen zu
können: dies bedeutet, dass die Neuen Medien konsequent im Gymnasium in den
Unterricht eingebettet sein müssen, wenn die Lernenden für ein weiteres Lernen
und Arbeiten nach der Schule ausgebildet werden sollen.
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Die
modernen Technologien ermöglichen vielfach die Forderung nach der Öffnung des
Unterrichts und dem autonomen Lerner einzulösen, stets mit dem übergeordnetem
Ziel der "Weiterentwicklung der interkulturellen Kommunikations- und
Handlungsfähigkeit." Zahlreiche Kommunikationsmöglichkeiten des Internets an, wie z.B. e-mail Kontakte, Chat, Foren, Videokonferenzen, sowie gemeinsame Projekte mit einer Partnerschule erlauben diese Öffnung. |
| Autonomes Lernen ergibt sich beim Nutzen von Lernprogrammen, Grammatik und Vokabeltrainern, im Computerraum oder zu Hause. Die Lernprogramme haben den großen Vorteil, dass sie auf die individuellen Lernbedürfnisse des Einzelnen abgestimmt werden können. |
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Ebenso gilt dies für die persönliche Informationsgewinnung oder gezielte
Recherche, die der Lernende je nach Thema oder Fragestellung durchführen kann.
Das www ist eine komplexe und authentische Welt, in der es gilt, sich
zurechtzufinden und auszukennen.
Mit der Absicht die interkulturelle Kompetenz der Lernenden zu schulen, wird das
Hörverstehen wesentlich aufgewertet. Auch hier bieten auf dem www-basierende
Radiosendungen, Clips, Web-Sites die erwünschte Authentizität der Texte, welche
der Situation im Zielsprachenland entsprechen. Hörverstehen wird auch wichtig
für die Filmanalyse - kann sich doch hier die gesprochene Sprache aller Codes
bedienen.
Materialien für den Unterricht wie Ton, Grafik und Video lassen sich einfach und
kostengünstig über das Internet beschaffen, z.B. Standbilder, BD, jede Art von
Impuls. Diese lassen sich dann direkt im Unterricht einsetzen: man kann sie
anbieten zur Versprachlichung, sie sind aber auch hilfreich für Präsentationen
aller Art.
Des Weiteren nennt der Bildungsplan explizit bestimmte
Texterschließungstechniken. Die "Stichworttechnik", "Markierungs- und
Gliederungstechnik lassen sich am Computer mühelos anwenden und erklären, denn
hier liegen die großen Möglichkeiten des Mediums. Eine klare, strukturierte
Vorgehensweise wird ersichtlich, demnach wird man hier der Forderung nach
Transparenz der Arbeitsschritte gerecht.
Der Computer bietet sich außerdem für Übungen zur Wortschatzerweiterung oder
Textproduktionsverfahren an .Mit Programmen wie z.B. Mind Map können
Vernetzungstechniken gelernt werden, Wortfelder und Ideensammlungen erstellt
werden, die den ersten Schritt zur eigenen Sprachproduktion darstellen.
| Es lohnt sich für uns, die vielfältigen Möglichkeiten des Computers und des Internets zu nutzen; eine neue, ganzheitliche (da alle Sinne ansprechende) Unterrichtserfahrung von hohem lernmotivationalem Wert steht uns zur Verfügung! |
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Textarbeit in der Kursstufe (Mind Map) |
Obige Grafik ist ein Beispiel für die Arbeit mit Mind Maps in der Kursstufe.
mit besonderer Berücksichtigung der
Medienkompetenz
(Zusammengestellt von Brigitte Sundmacher, StDin, Peter-Petersen-Gymnasium Mannheim)

Quelle: SXC