Druckansicht von http://lehrerfortbildung-bw.de/faecher/gk/gym/nm/ib/webquest/, Stand 19. Jun. 2013
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Eine allgemeine, nicht fachbezogene Einführung in die Methode Webquests
mit Beispielen finden Sie auf
diesen Seiten
von oder auch auf den Seiten von
Globales
Lernen. Bevor Sie sich einen komplexen Webquest anschauen, sollten Sie erste
Erfahrungen mit einfacheren Webquests sammeln: Der folgende Webquest zum Thema
Vietnam
stellt einen guten Einstieg dar.
Einen Überblick über und eine systematische Sammlung von Webquests
aus dem englischsprachigen Raum bietet die Seite
webquest.org. Auf Englisch
liegen auch die Seiten vor, wie Sie
existierende
Webquests überarbeiten und anpassen können. Informationen zur
Erstellung von Webquests liefert
The
Webquest Design Process. Vorlagen für eigene Designs stehen hier zum
Download
bereit.
Webquests ermöglichen eine problemorientierte Herangehensweise an gemeinschaftskundliche Themen für den Arbeitsunterricht. Sie basieren auf den Prinzipien der Kontroversität und Handlungsorientierung. Indem sie den Schülerinnen und Schülern entweder einzelne Rollen zur Verfügung stellen, über die sich diese unterschiedliche Interessen erarbeiten können, oder gleich mit mehreren unterschiedlichen Positionen vertraut machen, sind sie ein Modell für einen Unterricht, der den Beutelsbacher Konsens ernst nimmt.
Dabei sind Webquests nicht auf die Vorbereitung von Rollenspielen (Betonung von Empathie) und Planspielen (Betonung von Prozessen und Strukturen in und zwischen Institutionen) beschränkt. Sie sind durch Methodenoffenheit in der Auswertungsphase gekennzeichnet, da sie lediglich einen methodischen Rahmen für die Erarbeitungsphase zur Verfügung stellen, der einer bestimmten - variierenden und variierbaren - inhaltlichen Struktur folgt:
Aufgabenstellung, Materialien, Prozess, Evaluation und Präsentation sind die Kernseiten eines jeden Webquests. Das Schema ist jedoch nicht so starr, dass es nicht für (fast) jedes Thema angepasst werden könnte. Webquests sind also auch flexibel!
Webquests gehen von einer konstruktivistischen Lerntheorie aus: Die Lernenden können und werden sich ihr Wissen selbständig, aktiv und in Auseinandersetzung mit den Quellen und den Positionen der anderen Lernenden aneignen. Die Lehrenden sind Moderatoren dieses Prozesses, sind für die nötigen Anpassungen des Webquests verantwortlich, können aber auch Informationsphasen einplanen, sollten diese nötig werden.
Webquests erlauben es, die Internetrecherche zu steuern und hierbei nach Thema
und Lerner zu differenzieren: Die Lernenden verlieren sich nicht mehr so leicht
im Internet, weil ein Orientierungsrahmen zur Verfügung steht. Bei dieser
Erweiterung der Grundidee der Webquests kommt ein Modell zum Einsatz, das wir
hier näher erläutern wollen:
Linkmodell
Webquest eignen sich, wegen der von ihnen zur Verfügung gestellten, jederzeit einsehbaren Strukturierung des Themas, ihrer Erweiterbarkeit durch die Lernenden (Offenheit) besonders für die Erarbeitung komplexerer Themen oder für Projekte.
Einen guten Überblick über die Beurteilung von Webquests finden Sie hier:
Im Rahmen der Fortbildung werden wir ein eigenes Kriterienraster erarbeiten,
das dann auf
diesen Seiten zum Download zur Verfügung
stehen wird.
Weiter
Links
in Webquests
Webquest
Osterweiterung
der EU (SJ 02-03)
Webquest
Soll
die Türkei in die EU aufgenommen werden? (SJ 04-05)

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