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Druckansicht von http://lehrerfortbildung-bw.de/faecher/gkg/bs/material/insz/8archi/index.html, Stand 25. May. 2012

Landesakademie für Fortbildung und Personalwentwicklung an Schulen
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Politische Architektur als Teil staatlicher Repräsentation

Drei Thesen zur staatlichen Selbstrepräsentation

Politik ist im Zeitalter der Visualisierung erst gelungen, wenn sie ästhetisch gelingt und über den Schirm kommt.

Peter Glotz

Bürgernähe und unauffällige Effizienz, die üblichen Verheißungen modernen Behördenbaus, gelten im Zentrum der deutschen Politik offenkundig nichts. Hier ist keine anonyme Verwaltung am Werk, so verkündet die Architektur, hinter diesen Mauern werden nicht bloß Aktenvermerke geschrieben; hier geschieht Bedeutenderes. Also schwingen sich Freitreppen empor, rollen Betonwellen durchs Haus, wuchern die Säulenbüschel und schweben noch die wuchtigsten Dächer beinahe schwerelos. Nirgendwo ist das Kanzleramt nur eine Kanzlei, jedes Detail ist auf Effekt und Emotionen berechnet.

Heinrich Wefing

Der Anspruch, dem sich die Bauten im inneren Spreebogen stellen müssen, greift weit, hoffentlich weit ins neue Jahrtausend hinein. Jeder Bau, der dort keine eigene Sprache wagt oder hat, wird morgen schon von gestern sein.

Axel Schulte

Link: http://www.bundeskanzlerin.de/nn_4904/Webs/BK/DE/Kanzleramt/Kanzleraemter-im-Film/kanzleraemter-im-film.html

Thema: Regierungsgebäude der Welt – Willkür der Architekten?

Politische Architektur im GGK-Unterricht (2-stündig)

Einstiegsphase:

Feature pfeil verschiedene Regierungsgebäude

Überleitung (Feedback):

Was geht in Eurem Kopf vor? usw. pfeil S äußern sich.

Erarbeitung 1 in Gruppen:

Bilder historisch relevanter Gebäude – auch weniger bekannte - werden in die Gruppen gegeben:

Wie wirkt das Gebäude auf Euch? Warum? pfeil Perspektivenwechsel

Präsentationsphase:

S geben ihre Eindrücke wieder.

L benennt die Gebäude und stellt erweiternde Impulsfragen ans Plenum.

Erarbeitung 2:

S erarbeiten die Unterschiede zwischen Bonn und Berlin anhand von Bildmaterial des alten / neuen Bundeskanzleramtes und machen sich Gedanken über den Wechsel von der „Nüchternheit zum Pomp“:

Was hat sich geändert (auch in Bezug auf Deutschland)?

Mögliches Fazit:
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Diese Materialien sind entstanden zu der Fortbildung "Politik und Inszenierung" vom 09.03.2009 - 11.03.2009 an der Akademie Esslingen unter der Leitung von Christian Schulz, der für diese Inhalte verantwortlich zeichnet.

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Letzte Änderung: 18.05.2009