Druckansicht von http://lehrerfortbildung-bw.de/faecher/gkg/bs/nm/themen/europa/methoden/bearbeitung_der_inhalte.htm, Stand 25. May. 2012
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Hierbei erstellen die Schüler (einzeln oder in Gruppen) einen Fragebogen, z. B. zum Thema 'Institutionen der EU' und das entsprechende Lösungsblatt. Das Blatt kann den Mitschülern als 'Test' präsentiert werden.
Die 'Was wäre wenn-Methode' bietet die Möglichkeit, ein Szenario zu entwickeln - z. B.: "Was wäre, wenn die EU morgen ihre Auflösung und die Rückkehr zum reinen Nationalstaatssystem in Europa beschließen würde?".
Danach werden die Schüler in Gruppen eingeteilt (je 3 bis 4 Schüler je Gruppe), die zunächst Aspekte zum Thema finden, formulieren und visualisieren. Anschließend werden diese Aspekte im Plenum strukturiert, z. B. nach den Kriterien
An die Auswertung kann sich ein Plenumsgespräch oder eine Projektarbeit anschließen, beispielsweise die Vorbereitung und Durchführung einer Bürgerbefragung zu diesem Thema in der örtlichen Fußgängerzone mit entsprechend gestaltetem Informationsstand.
Für eine Podiumsdiskussion bieten sich zahlreiche Themen an. In der Durchführung ist sie derPro-/Kontradiskussion (siehe unten) ähnlich, nur vertreten die einzelnen Gruppen hier jeweils eine Einrichtung oder Position. Der 'Sprecher' jeder Gruppe muss dann diese Position auf dem Podium vertreten. Die übrigen Mitglieder jeder Gruppe bewerten wiederum die Umsetzung ihrer Position und ihrer Intentionen durch den Sprecher.
Den Moderatoren und ihrer Fähigkeit die Diskussion zu leiten (eventuell auch zu lenken) kommt bei dieser Art von Schüleraktivität eine besondere Bedeutung zu. Eine entsprechende Vorbereitung der Schüler auf diese Aufgabe ist daher günstig.
Vorschlag für eine Podiumsdiskussion
Als Möglichkeit für ein Rollenspiel bietet sich eine - allerdings etwas aufwändigere
und dementsprechend zeitintensive Bearbeitung des Themas 'Die (Ost)Erweiterung
der EU' an. Die Einzelheiten werden im
Vorschlag erläutert.
Die Schüler erarbeiten (einzeln oder in Gruppen) eine zusammenfassende Darstellung,
z. B. zum Thema "Was bietet Europa seinen Bewohnern?"'. Vorschläge
für Aufgabenstellungen bietet das entsprechende Arbeitsblatt
[doc][19,5KB].
Die Schüler bereiten sich in Gruppen jeweils nur auf positive bzw. nur auf negative Argumente z. B. zum Thema der EU-Agrarpolitik vor. Ein Vertreter jeder Gruppe vertritt dann die von seiner Seite erarbeitete Position in der Diskussion. Die übrigen bewerten, z. B. mit Hilfe eines Bewertungsbogens, ob es ihm/ihr gelingt, die von der Gruppe vertretenen Ansichten korrekt und vollständig zu präsentieren. Zur Bearbeitung des Themas steht den Schülern ein Internetzugang zur Verfügung, mit dem sie sich (auch als Hausaufgabe) die notwendigen Kenntnisse verschaffen können.
Die Moderatoren der Diskussion müssen auf ihre Aufgabe vorbereitet werden und sich vorab über die Haltung beider Seiten informieren, während der 'Veranstaltung' vermitteln und strukturieren sowie am Schluss die wesentlichen Aspekte zusammenfassen.
Sie bietet sich als Abschluss dieser Phase an, ist relativ kurz und ohne große zusätzliche Vorbereitungen zu bewältigen.
In arbeitsgleicher Gruppenarbeit (Gruppengröße: 3 bis 4 Schüler) werden die wichtigsten Ergebnisse der vorangegangenen Arbeit zusammengetragen (z. B. auf Moderationskarten). In jeder Gruppe wird pro Unterthema ein 'Spezialist' bestimmt, der hierzu mit seinen arbeitsgleichen 'Kollegen' aus den anderen Gruppen nach Abschluss der Gruppenarbeit im Kaffeehaus Gedanken austauscht. Als Kaffeehaus dient ein Tisch, z. B. mit Getränken, an dem sich die Spezialisten über die wesentlichen Aspekte ihrer Unterthemen unterhalten, wobei sie die Karten als Spickzettel verwenden können.
Pro Unterthema gibt es eine Kaffeehausrunde. Da die Themen grundsätzlich schon behandelt wurden, reicht eine relativ kurze Vorbereitungszeit (10 - 15 Minuten). Die Durchführung sollte 5 - 10 Minuten pro Runde betragen. Die Zahl der Runden darf 3 bis 4 nicht übersteigen - wegen des Ermüdungseffekts.

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