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Druckansicht von http://lehrerfortbildung-bw.de/faecher/gkg/bs/nm/themen/freizeit/medien/, Stand 25. May. 2012

Landesakademie für Fortbildung und Personalwentwicklung an Schulen
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Medienkonsum

Hinweise

Die Beschäftigung mit modernen Medien ist für Jugendliche eine der beliebtesten Freizeitbeschäftigungen. Zumindest männliche Jugendliche bestreiten einen Zusammenhang zwischen Gewaltdarstellung in den Medien und der Entstehung realer Gewalt.

Lernziele

Die Schüler sollen die Aussage von Statistiken verbalisieren können.
Sie sollen den eigenen Medienkonsum reflektieren.
Sie sollen sich mit der Frage nach dem Zusammenhang zwischen Gewaltdarstellung in den Medien und realer Gewalt auseinandersetzen.
Sie sollen die Rolle der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien kennen lernen.

Ablauf

Schritt 1

Die Schüler visualisieren Texte zum Thema Medienkonsum  aus. Reichhaltiges Material bietet zum Beispiel die "JIM-Studie" des medienpädagogischen forschungsverbunds südwest, eines Zusammenschlusses der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg, der Landeszentrale für private Rundfunkveranstalter Rheinland-Pfalz und des SWR . Diese Studie zum Medienkonsum von Jugendlichen zwischen 12 und 19 Jahren wird jährlich aktualisiert.

Wenn genügend Zeit vorhanden ist, können die Schüler mit Hilfe des Programms Grafstat, das kostenlos erhältlich ist, einen Fragebogen erstellen und eine Umfrage zu dem Thema durchführen. Diese Umfrage kann mit Hilfe des Umfragesystems Inquiry der Fachhochschule Weingarten, dessen Nutzung für Schulen kostenlos ist, ins Internet gestellt und online bearbeitet werden. Mit Inquiry kann eine Umfrage außerdem mühelos ausgewertet werden.

Schritt 2

Nach der Beschäftigung mit dem Internet sind Computerspiele, wie die Statistiken zeigen, am beliebtesten. Die Frage, ob ein Verbot Gewalt verherrlichender Computerspiele berechtigt sei, führt bei männlichen Schülern meist zu heftigen Reaktionen. Eine sachliche Auseinandersetzung mit dem Thema ist wünschenswert.

Die Schüler sollen die Kriterien der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien  für Gewalt verherrlichende Medien kennen lernen und sie auf ein Computerspiel, das ihnen bekannt ist, anwenden.

Anschließend informieren sie sich über mögliche Auswirkungen der Beschäftigung mit Gewalt verherrlichenden Spielen und diskutieren schließlich ihre Ergebnisse.

Material:

Bundesprüfstelle: Was ist jugendgefährdend?

Was weiß die Wissenschaft?

Die Killer-Konditionierung    

Aufgabenblatt/Arbeitsblatt [doc] [32  KB]

Methode

Partnerarbeit am PC, Abschlussdiskussion im Plenum

Zeitbedarf

2 - 3 Stunden

Jugend und Freizeit

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Letzte Änderung: 26.04.2010