Materialienquellen für Features
Fast alle Suchmaschinen wie auch die Suchseiten der folgenden Quellen lassen
sich so einstellen, dass nur Materialien zur freien Verwendung angezeigt werden.
| Beachten Sie die rechtliche Situation und informieren
Sie sich über evtl. vorhandene urheberrechtliche Einschränkungen
bei der Verwendung der Materialien aus den folgenden Quellen. |
Internet
und Recht
Multimedia CDRoms finden Sie inzwischen nicht nur im Buchhandel
oder bei Verlagen - sie liegen fast allen neueren Fachpublikationen bei oder
können direkt von den Institutionen bezogen werden, über die Sie arbeiten.
Die
Bundeszentrale
für politische Bildung und die
Landeszentrale für politische
Bildung sind eine gute Quelle für aktuelles Material.
Bilder
- Verwenden Sie neben der Bildersuche von
Google auch andere Suchmaschinen
wie
Altavista,
die oft mehr oder andere Suchfunktionen bieten. Stellen Sie die Suchmaschinen
so ein, dass sie nur frei verwendbare Bilder angezeigt bekommen.
- Ein gutes Bilderarchiv finden Sie unter
Sxc oder bei
Flickr oder
OpenPhoto. Nach der Anmeldung
können Sie die Bilder in ansprechender Qualität herunterladen und
stellenweise auch ohne rechtliche Beschränkung verwenden.
- Scans aus Büchern etc.: Der Zugriff ist nur dann zu empfehlen, wenn
das gewünschte Material von keiner anderen Stelle bezogen werden kann
oder es sich um eine geringe Stückzahl handelt, da für einen einzelnen
Scan mit Nachbearbeitung in einer Bildbearbeitung rund 10 Minuten benötigt
werden. Oft kommen Sie schneller ans Ziel, wenn Sie einzelne Seiten digital
fotografieren.
Audio
- Über die Seiten von
vorbis sind Musikstücke
im freien ogg-Format beziehbar.
- Internetradiostationen, die Sie über Listen bei
Shoutcast,
Icecast / Xiph oder
Live365 in jeder Geschmacksrichtung
finden können, bieten, die richtige Software zum Mitschneiden (
Streamtuner
für Linux mit
Streamripper
für Linux / Windows mit
WinAmp oder z.B. der
QuintessentialPlayer
für Windows) vorausgesetzt, zwar viel Material, unterstützen aber
keine Suche nach einem bestimmten Musikstück.
- Der Zugriff auf Internettauschbörsen wie EDonkey oder Kazaa oder über
BitTorrent sollte wohl überlegt sein. Die dort zum Download angebotenen
Musikstücke sind fast ausschließlich Raubkopien. Verwenden Sie
lieber die Seiten der Musiker selbst, die dort Samples ihrer Arbeit zum legalen
Download zur Verfügung stellen. Auch die Länge und Qualität
der kostenlosen Samples bei kommerziellen MP3-Archiven ist für die meisten
Features völlig ausreichend.
Video / Multimedia
archive.org Das Prelinger Archiv bietet bewegte Bilder - echte Klassiker!
- an, wenn die nötige Bandbreite vorhanden ist: Die Dateigrössen
liegen selten unter 30Mb für DivX.
ibiblio listet
weitere freie Sammlungen.
- Viele Nachrichtensendungen haben ebenfalls ihre Archive im Internet - so
z.B.
Kontraste
oder die
Tagesschau.
- Weitere Sender, darunter auch reine Internet-TV Stationen finden Sie über
das IP-TV Verzeichnis
3w-tv.
- Rechtlich oft problematische Filme im Flashformat bekommen Sie über
youtube
oder
google.video.
- Neu ins Netz gegangen ist das
Wochenschau-Archiv:
Registrierte Nutzer können sich hier Wochenschauen in ansprechender Qualität
ansehen. Gäste erhalten lediglich briefmarkengrosse Dateien.
- DVDs haben gegenüber analogem Material den Vorteil, dass die als MPG2
vorliegenden Daten - notfalls mit speziellen
Programmen - schnell und ohne viel Zeitaufwand
in mulitmediale Features integriert werden können.
- Analoges Filmmaterial muss zuerst
Digitalisiert werden. Dieser Aufwand lohnt sich für grössere
Projekte und ist bei zeitgemässer Hardwareausstattung und der richtigen
Video- oder Grafikkarte auch privat zu bewältigen. Viele Medienzentren
bieten hierzu besondere Fortbildungen an und stellen die nötige Hardware
auch leihweise zur Verfügung.
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