Druckansicht von http://lehrerfortbildung-bw.de/faecher/gkg/gym/nm/oekonomie/macro/index.html, Stand 25. May. 2012
|
![]() |
In MACRO werden Entscheidungsprozesse aus der Wirklichkeit in die Modellwirtschaft des Planspiels übertragen. Die Schüler übernehmen hierbei die Rollen verschiedener wirtschaftspolitischer Entscheidungsträger und treffen Entscheidungen, wie sie eventuell auch in der Realität von diesen Entscheidungsträgern getroffen würden. Mit Hilfe dieser Entscheidungen wird die wirtschaftliche Entwicklung simuliert.
Es spielen 2 Länder gegeneinander. Sie sind jeweils in 4 Sektoren untergliedert: Haushalte, Unternehmen, Staat, Notenbank. Die vereinfachte Version kennt nur geschlossene Volkswirtschaften, die offene Spielversion kennt zudem Kapital- und Güterverkehr.
Für den Einsatz von Macro sollen die Schülerinnen
und Schüler Grundkenntnisse zur Funktionsweise des Marktes, der Unternehmen
sowie der sozialen Marktwirtschaft kennen.
Standards
Für den Einsatz von Macro im Unterricht sollten Doppelstunden zur Verfügung stehen, da sonst die Spiel- und Diskussionszeit zu kurz kommt. Besonders groß ist der Lernerfolg, wenn Macro als Projekt über mehrere Tage gespielt werden kann.
Das Konzept von Macro beruht auf Kleingruppendiskussion. Es werden insgesamt 8 Kleingruppen gebildet, die in jeder Spielrunde ihre Ziele und Aktionen miteinander diskutieren sollen.
Für die 4 Sektoren müssen zunächst Rollenprofile erarbeitet werden. Bei den eigentlichen Spielrunden sollen dann je nach Rolle Werte in eine Matrix eingegeben werden. Um zu einem sinnvollen Ergebnis zu gelangen, sollten mindestens 5 Spielrunden gespielt werden, die allerdings unbedingt durch Diskussionen vor- und nachbereitet werden müssen.