Druckansicht von http://lehrerfortbildung-bw.de/faecher/gkg/gym/nm/oekonomie/macro/staat.htm, Stand 25. May. 2012
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Ziel des Staats im Planspiel ist ein möglichst hohes Wirtschaftswachstum. Um dieses Ziel zu erreichen, kann der Staat die Steuersätze (Einkommen- und Gewinnsteuer) sowie die Höhe der Staatsausgaben variieren.
Die Staatsausgaben betragen bei Spielbeginn 16 Einheiten. Sie können variiert werden, allerdings nie unter 8 Einheiten sinken.
Die Staatsausgaben werden zu 90% für den Staatskonsum (Beamtengehälter, Immobilien, etc) verwendet, 10% fließen in den Infrastrukturstock.
Der Infrastrukturstock beläuft sich bei Spielbeginn auf 30 Einheiten. Dieser unterliegt einem Abschreibungssatz von 5% pro Periode.
Einkommen- und Gewinnsteuersatz liegen im Ausgangspunkt bei 20%. Beide Sätze können variiert werden.
Übersteigen die staatlichen Ausgaben die Steuereinnahmen, ergibt sich ein Budgetdefizit (anfänglich 100 Einheiten).
Zwischen einzelnen Infrastrukturleistungen des Staates wird nicht unterschieden. Ebenso undifferenziert ist das Steuersystem im Planspiel. Nach Haushaltsgrößen wird nicht differenziert. Indirekte Steuern sind gar nicht berücksichtigt. Sparquote und Schwarzarbeit, demokratische Legitimationsprobleme und Wählerverhalten werden ebenso wenig berücksichtigt wie Steuerflucht ins Ausland. Das Bildungssystem als Zukunftsinvestitionen taucht nicht gesondert auf. Internationale Verflechtungen und Verpflichtungen bleiben unberücksichtigt.