Druckansicht von http://lehrerfortbildung-bw.de/faecher/gkg/gym/nm/oekonomie/macro/unternehmen.htm, Stand 25. May. 2012
|
![]() |
Das Ziel der Unternehmen ist es, ihren Nettogewinn zu maximieren (Gewinnmaximierung). Der Nettogewinn errechnet sich aus den Erträgen abzüglich der zu zahlenden Gewinnsteuern und des Aufwands. Ziel der Unternehmen ist es, über möglichst hohe Gewinne ein möglichst großes Eigenkapital aufzubauen.
Die Beschäftigung beläuft sich zu Beginn auf 10 Einheiten. Sie kann variiert werden.
Die Bruttoinvestitionen (Ausgangswert 24 Einheiten) können beliebig variiert werden. Sie werden aber erst in der Folgeperiode kapazitätswirksam.
Der Kapitalstock beläuft sich bei Spielbeginn auf 200 Einheiten. Der Abschreibungssatz beläuft sich auf 5% des Kapitalstocks.
Die Unternehmen können Arbeitskraft und Kapital in einem beliebigen Verhältnis zueinander einsetzen.
Die staatlichen Infrastrukturmaßnahmen (10% der Staatsausgaben) erhöhen die Produktivität der Unternehmen. Mit steigenden Infrastrukturinvestitionen steigt der Output.
Der Lagerhaltungsmechanismus wirkt als Puffer zwischen Güterangebot und Nachfrage. Bei Spielbeginn halten die Unternehmen 20 Gütereinheiten als Lager.
Das Planspiel abstrahiert von unterschiedlichen Branchen, Sektoren (primärer, sekundärer und tertiärer Sektor) und Betriebsgrößen. Eine Unterscheidung des sekundärer Sektors in Konsumgüter- und Investitionsgüterindustrie erfolgt gleichfalls nicht. Das bedeutet auch, dass das Planspiel keine Mode- und Innovationsprobleme kennt. Probleme moderner Lagerhaltung werden ebenso übergangen wie Just-in-time - Produktion. Langfristige Kundenbindung, ökologische Verantwortung und Imagepflege tauchen im Spiel nicht auf. Lohn- und Tarifverhandlungen werden ohne Konflikt- und Zeitpotential erfasst. Lohnnebenkostenrechnung fehlen. Standortkonkurrenz gibt es nicht.