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Druckansicht von http://lehrerfortbildung-bw.de/faecher/gwg/fb2/0_ablauf/, Stand 28. Sep. 2016

Landesakademie für Fortbildung und Personalwentwicklung an Schulen
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Unterrichtseinheit

Der folgende Ablaufplan der Unterrichtseinheit bezieht sich auf die Durchführung des Klimaspiels mit Hilfe eines Moodle-Kursraumes. Auf unserer Demo-Plattform können Sie als Gast in diesen Einsicht nehmen:
http://lehrerfortbildung-bw.de/demo/course/view.php?id=60

Das folgende Dokument herunterladen [pdf] [30 KB]

Stunde

Thema

Inhalte / Strukturen / Hinweise

1

Einführung in die Klimakonferenz

Setting: Vorbereitungskonferenz für die nächste Klimakonferenz in ...

Placemat: Warum ist der Klimawandel eine globale Herausforderung?

Kurze einführende Rede des Konferenzleiters (hier: L):

  1. Aktueller Anlass: Pressemeldung --> Aufriss des Problemgebietes, Motivation, Grund für Konferenz

  2. Kurzeinführung in den rechtlichen Rahmen (Art 2, 3.1, 4.7 der UN Klimarahmenkonvention 1992)

  3. Vorstellen des Vertragsentwurfs (siehe Materialienteil)

Ablauf und Organisation:

  • Bekanntgabe Zeitplanung (OHP)

  • Gruppenbildung: Presse, Nationen, NGOs, IPCC

  • Einrichten der Pressewand, Nationentische, NGOs (Pro & Con), IPCC Tisch, Vorsitzende --> Materialien verteilen

2

Informations- und Lesephase I

Alle: Rollenkarten und Materialien

Ziele:

  • Vorbereitung eines 3 min Eingangsstatements

  • IPCC: 10 min Eingangsstatement

Vorsitzende: Problemfelder

IPCC: Arbeitsgruppen der IPCC

  1. wissenschaftliche Grundlagen

  2. Auswirkungen, Anpassung und Verwundbarkeiten

  3. Verminderung des Klimawandels

NGOs: Klimawandel - Interessen

  • Con: Kritik am IPCC und Modellen (G,P)

  • Pro: Folgen des Klimawandels (P)

Nationen: Klimawandel - Interessen

  • Ökologische Rahmendaten (CO2 etc.), Ökonomische Rahmendaten (Beitrag Karbonindustrie zum BSP etc.)

  • Aktuell: politisch-gesell. Problemlagen bzw. Positionen

Presse: enge Abstimmung mit L (quasi Teil der Spielleitung), erste Interviews mit anderen Gruppen

3

Plenum I

Kurzstatements der Gruppen:

  • Eröffnungsrede Vorsitzenden (Konferenzziel ...)

  • Presseschau: Schlagzeilen, Hinweise auf Pressewand

  • Aktionen der NGOs (z.B. lebendes Diagramm - Pro: CO2 Fußabdruck / Con: z.B. Entwicklung der CO2 Emissionen in den IL)

  • Eingangsstatements der Regierungsvertreter

4

Verhandlungen I

IPCC, Presse + NGOs: Beobachtungsbögen

4

Reflektionsphase I

Auswertung mit Hilfe der IPCC, Presse + NGO:

  • grundlegende Konfliktlinien?

  • gem. Problemformulierung

Zwei Möglichkeiten:

  1. Realismus?

  • Karikaturenanalyse zur Allmendeklemme

  • evtl. Allmendeklemme / Was tun Herr Hipp

  1. Idealismus? Ostrom / Walker als Alternative zur Allmendeklemme (APuZ 32-33 2010, p 34)

  2. evtl. Auszug zu Reaktionserschwernissen der Politik (APuZ 32-33 2010, p 29)

5

Informations- und Lesephase II

Lösungsmöglichkeiten / Maßnahmen

Politik und Unterricht; Energie und Nachhaltigkeit; 4.2008 - Lösungsansätze in der Diskussion (Auswahl aus den Materialien C1-C27 ab Seite 35)

Alternative: Szenariotechnik. Eine Einführung ist hier oder hier.

Weitere Materialien:

6

Plenum II

Kurzstatements der Gruppen:

  • Eröffnungsrede Vorsitzenden (Konferenzziel ...)

  • Presseschau: Schlagzeilen, Hinweise auf Pressewand

  • Aktionen der NGOs (z.B. Pro: Utopie Dekarboniserte Gesellschaft / Con: Dystopie De-Industrialisierung)

  • Eingangsstatements der Regierungsvertreter

 

Verhandlungen II

15 Min: IPCC, Presse + NGOs: Direkte Gesprächsmöglichkeiten mit den teilnehmenden Ländervertreter/innen, Interviews etc.

15 Min: Verhandlungen am Tisch, Rest: Beobachtungsbogen

7

Reflektionsphase II

Auswertung mit Hilfe der IPCC, Presse + NGOgruppe:

  • grundlegende Konfliktlinien?

  • gem. Problemformulierung

 

Alternativen

Weitere Runden? Weitere Materialien? Weitere Vertiefungen?

--> in Abhängigkeit von Zeit und fachlichem Stand

 

Auswertung

Realitätscheck

  1. UG im Klassenzimmer: +/- (TA Positionslinie 0-10)

  2. Vergleich mit Kopenhagen: siehe Materialienteil

 

Was tun?

UG: Was tun? --> Planung nächster Schritte auf den Ebenen Schule, Gemeinde, NGO, Partizipationsformen --> Öffnung des Projektes

Placemat revisited: Was haben wir gelernt?

Bewertung des Spiels "Klimakonferenz" / des Tages

 

Anschluss

Über SMV: E-Team / E-Manager in jeder Klasse

Klimablog führen (individuelle Ebene)

Kontakt zu Agenda 21 Gruppen herstellen

...

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Inhalt Fortbildungen

Diese Materialien stammen aus einer regionalen Fortbildung am Regierungspräsidium Tübingen, für die die
Autoren verantwortlich zeichnen.

Moodle-Kursraum zum Klimaspiel

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Letzte Änderung: 23.06.2016