Druckansicht von http://lehrerfortbildung-bw.de/faecher/kunst/bewegung/mehrspur/, Stand 12. Feb. 2012
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Liegen nun Filmstreifen in Spuren untereinander, so gilt, dass immer die obere Spur die unter ihr liegende überdeckt bzw - je nach Schnittprogramm - von ihr überdeckt wird. Mehrspurprogramme liefern verschiedene Techniken, die es erlauben, analog zu den Ebenen in einem Bildbearbeitungsprogramm, zwei oder mehr Filmspuren ineinander zu montieren. In der Fachsprache wird dieses Montieren „Compositing“ bezeichnet. Unter anderem sind folgende Techniken möglich:
| 1. Das Bild im Bild |
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Hierbei wird das Format des einen Filmbildes so verkleinert, dass auf der übrigen Bildfläche der andere Film darunter zu sehen ist. Übung: |
| 2. Transparenz und Chromakeying |
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Die vordere Spur kann in ihrer Transparenz stufenlos eingestellt werden, wodurch der hintere Film mehr und mehr sichtbar wird. Beim Chromakeying wird eine bestimmte Farbe im vorderen Film herausgefiltert. An ihrer Stelle wird der Film transparent und macht den zweiten Film sichtbar. Übung: |
| 3. Masken |
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Eine Maske wird als Einzelbild erstellt und in eine Spur über den sichtbaren Film gelegt. Was die Maske nicht verdecken soll, bleibt transparent. |
| 4. Filmanimation |
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Anspruchsvollere Schnittprogramme bieten die Möglichkeit der
Filmanimation. Dabei handelt es sich nicht um die Animation von Einzelbildern
etwa in Form eines Daumenkinos. Vielmehr wird hier das Filmbild beweglich
gemacht, indem sich z. B. eine Maske oder ein Bild im Bild bewegt. Auf
diese Weise könne auch animierte Titel [ Übung: |
Die Kombination dieser Techniken macht es im Film erst möglich, dass Personen
in Modelllandschaften agieren, dass Doppelgänger erscheinen oder aus einer
kleinen Gruppe von Personen eine riesige Menschenmenge wird. In kleinen Projekten
kann man wirkungsvolle Filmtricks verwirklichen, die für Schüler die
„Traumfabrik Film“ durchsichtiger machen.
Auto (Trickfilm)
der fertige Übungsfilm
„Wolkenfilm“ [943 KB] [WMV]
Bildungsstandards