Druckansicht von http://lehrerfortbildung-bw.de/faecher/mnt/neue_medien/mmdb/index.html, Stand 13. Feb. 2012
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| Multimediale Datenbestände finden sich in den verschiedensten Formen und Formaten. Einige davon sind offline – also beispielsweise auf CD – verfügbar, andere stehen zum Download zur Verfügung und wieder andere sind nur online im Internet nutzbar, weil die Informationsform gewisse technische Anforderungen hat, die nur bestimmte Rechner im Internet erfüllen. Daraus ergibt sich bereits das erste Kriterium, das beim Einsatz der multimedialen Datenbestände zu berücksichtigen ist. Die Fülle der Daten, die für den Unterricht nutzbar sind, ist nicht mehr überschaubar und somit ist zwar immer etwas zu finden, aber mehr als bei den bisherigen Medien ist genau zu prüfen, wie vertrauenswürdig bzw. sachlich richtig, wie altersgemäß und effektiv die Daten sind. Die neuen Medien in diesem Feld sinnvoll zu nutzen bedeutet daher zuerst die zielgerichtete Suche über Suchmaschinen und Linklisten zu erlernen und immer wieder aufs neue Informationen auf oben genannte Kriterien abzuprüfen. Hinsichtlich der Möglichkeiten jedoch eine lohnende Investition, zumal es auch eine Fertigkeit ist, die den Schülerinnen und Schülern in den neuen Bildungsplänen und im späteren Leben abverlangt wird. Die multimedialen Datenbestände empfehlen sich durch ihre grafische Aufbereitung, durch die Möglichkeit Bewegungen darzustellen oder durch das gleichzeitige Ansprechen mehrerer Sinne, vor allem aber durch die Möglichkeit der Interaktion. Während viele Medien (außerhalb des realen Experiments) in den Naturwissenschaften bisher reproduzierend waren, bieten neue Medien erstmals die Möglichkeit Prozesse zu beeinflussen, aber auch bestimmte Daten (Bilder, Filme, Informationen) zu fokussieren und zu vernetzen. Zudem kann man Informationen wesentlich aktueller bekommen als in Printmedien oder im Fernsehen. Jene Vernetzung und Fokussierung, gepaart mit der enormen Geschwindigkeit, mit der die Daten von der Informationsquelle bis zum Empfänger gelangen, lassen die Schülerinnen und Schüler das Gesehene als realer empfinden als in den anderen reproduzierenden Medien.
Als kleines Beispiel möchte ich hier eine Webcam in einem Vogelnest
nennen (Beispiel: Wir möchten nicht versuchen hier besondere Beispiele herauszuheben,
da wir uns sehr wohl bewusst sind, dass wir den größten Teil
unbeachtet lassen. Verstehen Sie unsere Linkliste daher als Einladung zum
Schnuppern und Entdecken, gänzlich ohne Wertung. |