Druckansicht von http://lehrerfortbildung-bw.de/faecher/musik/einheiten/lehrer/hardware/, Stand 13. Feb. 2012
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Hardware-Tipps für den Musikunterricht
Im Folgenden werden die wesentlichen Informationen zu den Bestandteilen der Grundausstattung zusammengefasst.
Mikrofone - Audio-Interface - Mischpult - Monitore - Kopfhörer - Keyboard - Kabel
Ein Mikrofon, dass für jeden Einsatz gleich gut geeignet ist, gibt es nicht. Verschiedene Aufnahmesituationen erfordern unterschiedliche Mikrofontypen. Da wir uns hier aber nicht im professionellen Bereich bewegen, müssen wir Kompromisse schließen. So kann man eigentlich nur darauf achten, ein möglichst vielseitig verwendbares Mikrofon auszuwählen. Beim AKG C 1000 S handelt es sich um ein solches.
Von der Charakteristik her können wir hier zwischen Niere und Hyperniere wählen. Für die meisten Aufnahmesituationen ist die Nierencharakteristik geeignet. Das Mikrofon erfasst Signale von vorne und aus den Randbereichen, Signale von hinten werden nur noch schwach übertragen. Im Mikrofonkoffer befindet sich ein Hyperniereneinsatz, den man nach dem Aufschrauben des Korbes über die Kapsel stülpen kann. Damit lassen sich die Randbereiche noch einmal begrenzen, der Übertragungswinkel wird spitzer. Eine solche Maßnahme empfiehlt sich, wenn man unerwünschte Störgeräusche von der Seite her abschwächen will. Das Mikrofon eignet sich sowohl für die Aufnahme von Sprache und Gesang wie auch für Instrumente. Es lässt sich weiterhin gut auf der Bühne für Übertragungszwecke verwenden.
Mit dem Abstand der Signalquelle zum Mikrofon muss man etwas experimentieren. Empfehlungen: Bei Sprache und Gesang ca. 15 –20 cm (Schaumstoffschutz benutzen), bei Instrumenten je nach Lautstärke variieren. Eine Trompete könnte man zum Beispiel mit einem Abstand von 30 – 40 cm aufnehmen. Beim AKG C 1000 S handelt es sich um ein Elekretmikrofon. Man muss entweder eine Batterie einsetzen oder beim Anschluss an ein Mischpult /USB Interface die Phantomspeisung einschalten. Die Batterie hat auf jeden Fall den Vorteil, dass man unabhängig ist. So lässt sich das Mikrofon auch sehr gut für eine Videokamera als externes Mikrofon verwenden (z.B. Interviewsituation).
Da muss man allerdings berücksichtigen, dass ein entsprechendes Anschlusskabel für die Kamera vorhanden ist. Für Spezialisten folgender Hinweis: Die Videokamera besitzt in der Regel einen Stereo-Miniklinke Eingang. Wenn nun ein Monomikrofon verwendet wird, stellt man sich ein kurzes Adapterstück für das XLR Mikrofonkabel her. Das verfügt auf der einen Seite über eine XLR Buchse, auf der anderen Seite über eine Stereo-Miniklinke. Damit beide Kanäle mit Signal belegt sind, muss man den linken und den rechten Kanal am Stereo-Miniklinkenstecker brücken. So etwas kann jedes Fachgeschäft herstellen.In den obigen Ausführungen ist die vielseitige Verwendbarkeit des AKG C 1000 S dargestellt worden.
Hier noch ein wichtiger Hinweis, wo die Grenzen zu setzen sind. Man kann mit dem Mikrofon nur schlecht Aufnahmen von größeren Gruppen machen, die situationsbedingt einen weiten Abstand zum Mikrofon haben. Dafür benötigt man Kondensatormikrofone. Die sind entsprechend teurer und benötigen auf jeden Fall eine Phantomspeisung. Wer trotzdem mal eine ganz Klasse aufnehmen möchte, dem sei folgender Tipp gegeben: Die Videokamera mit ihrem eingebauten Mikrofon ist ein akzeptabler Kompromiss. Sie eignet sich zum Beispiel auch hervorragend um Geräusche und Atmosphären aufzuzeichnen. Ohne großen Aufwand gelangt man zu guten Ergebnissen.
In der Ausstattung sind sämtliche Kabel für den Einsatz der Geräte enthalten.
Nach Benutzung in den Standorten bitte immer auf Vollständigkeit achten!
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