Druckansicht von http://lehrerfortbildung-bw.de/faecher/nwt/fb/atechnik/grundlagen/de/kapitel/, Stand 25. May. 2012
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Elektromotore sind aus der heutigen Welt nicht mehr wegzudenken. Anders als die Pneumatik, die vor allem in der Produktion als einfache und zuverlässige Antriebstechnologie verwendet wird, werden Elektromotore auch im privaten Umfeld genutzt. Beispiele dafür sind Waschmaschine, Fön, CD-Spieler, viele Spielzeuge, Küchenmaschinen, Ventilatoren, um nur Einige zu nennen. Auch im Automobil werden heute bei vielen Komfortfunktionen wie Sitzverstellung oder Fensterheber Elektromotoren als Antriebselement des technischen Systems genutzt.
Es gibt verschiedene Bauarten von Elektromotoren, die für spezielle Anwendungen konstruiert wurden:
Elektromotore können sowohl drehende (rotatorische) als auch lineare (translatorische) Bewegungen ausführen. Dabei gibt es für die verschiedenen Anforderungen Bauformen mit Leistungen von wenigen Milliwatt bis zu einigen Megawatt bzw. mit wenigen Gramm bis zu mehreren Tonnen Gewicht. Sie sind das heute in der Technik am meisten eingesetzte Antriebselement.
Nahezu alle elektrischen Antriebe beruhen auf dem Prinzip der elektromagnetischen Kraft oder Lorentzkraft. Im Folgenden wird das Funktionsprinzip eines permanenterregten Gleichstrommotors erläutert, weil dieser Motortyp relativ einfach zu verstehen und gleichzeitig sehr weit verbreitet ist.
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mit dem Beispielkapitel 6.1 Physikalisch- technische Grundlagen des
Gleichstrommotors