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Druckansicht von http://lehrerfortbildung-bw.de/faecher/physik/gym/fb1/kontext/reihen/zushang/, Stand 25. May. 2012

Landesakademie für Fortbildung und Personalwentwicklung an Schulen
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Erforschen physikalischer Zusammenhänge mit dem Fotowiderstand / Lehrerinformation

Voraussetzungen:     

Lernziele:

Durchführung: Der Versuch wird im Idealfall in Zweiergruppen durchgeführt. Jede Gruppe erhält die notwendigen Kleinteilen und ein Netzgerät. Die Gruppen bearbeiten möglichst selbstständig das Arbeitsblatt, der Lehrer hilft bei Fragen oder Problemen.
Der Raum muss so weit abgedunkelt sein, dass der Widerstand des Sensors bei ausgeschalteter Lampe größer als 20 kΩ ist.
Der Zeitbedarf ist ungefähr 60 Minuten.

Fotowiderstand

Geräte: Der Fotowiderstand wird nicht als Steckbaustein eingesetzt, sondern so wie er im Elektronikhandel als Bauteil erhältlich ist. Er wurde bei der Firma Conrad Electronic, 92241 Hirschau bezogen: Fotowiderstand A 9060, Best.Nr.: 145475, Preis: knapp 1 €. Der Anschluss erfolgt über Krokodilklemmen.
Die optischen Aufbauteile entstammen dem Optik-Praktikum: optische Bank,
Halogenleuchte 12 V (bei Leybold Best. Nr.: 459031). Hinzu kommen 2 Krokodilklemmen, Stativmaterial, 4 Kabel, Netzgerät und Widerstandmessgerät.

Die Bilder vermitteln einen Eindruck vom Aufbau.

Aufbau 1Aufbau 2

 

 

 

 

 

 

Ergebnisse:

1. Versuch
a), b) und c)

Entfernung in cm

4

6

8

10

Widerstand in kΩ

1

1,6

2,3

3,0

Lichtmenge in willkürlichen Einheiten

100

48

25

18

Lichtmenge ∙ r
in Lichteinheiten∙cm

400

288

200

180

Lichtmenge ∙ (r)2
in Lichteinheiten∙(cm)2

1600

1728

1600

1800

Lichtmenge ∙ (r)3
in Lichteinheiten∙(cm)3

6400

10300

12800

18000

Die Hypothese B (s. Schülerversuch) trifft am ehesten zu.


2. Versuch

 

U in V

I in A

P in W

R in kΩ

Lichtmenge in willkürlichen Einheiten

I

10

1,06

11

1

100

II

7,5

0,94

7,05

1,9

35

III

5

0,75

3,75

6,62

6,5

Die elektrische Leistung ist keineswegs proportional zur Lichtmenge am Sensor. Die Lichtmenge nimmt sehr viel stärker ab als die Leistung. Heikos Vermutung trifft nicht zu.

Anke könnte erwidern: Man muss die elektrische Leistung von der optischen Leistung unterscheiden. Es kann möglich sein, dass der Wirkungsgrad der Glühlampe sich mit abnehmender Betriebsspannung verschlechtert. Auch wird die Farbe des Lichts bei kleinerer Spannung rötlicher und der Sensor könnte dafür weniger empfindlich sein.

 

Lehrerinformation: Downloadmöglichkeit Herunterladen [pdf] [299 KB]

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Letzte Änderung: 21.04.2010