Druckansicht von http://lehrerfortbildung-bw.de/faecher/physik/gym/nm/messwerterfassung/, Stand 19. Jun. 2013
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In den letzten Jahren gab es große Verbesserungen auf diesem Gebiet im Hinblick auf die Technik, den Preis und den Support der Produkte.
Die Vorteile sind immer noch:
Neue preiswerte Digitalkameras können der Videoanalyse neue Impulse verleihen. Bewegungen werden mit einer Kamera aufgenommen und auf einen Computer überspielt. Mit einer speziellen Software können die Vorgänge analysiert werden.
Mit Interfacesystemen (z.B Cassy der Firma Leybold) können viele, verschiedene Messgrößen erfasst werden. Man benötigt zu den Sensoren häufig spezielle Sensor-Boxen. Der Aufbau und die Durchführung der Versuche wird dafür sehr einfach.
So gut wie jeder Computer kann ohne zusätzliche Hardware Messdaten einlesen.
Mit geeigneter Software kann die
Soundkarte
Wechselspannungen aufnehmen (Mikrophon - Eingang) oder als Funktionsgenerator
Wechselspannungen unterschiedlicher Frequenzen ausgeben (Lautsprecher - Ausgang).
Mit der Computermaus können Bewegungen aufgezeichnet werden. Am günstigsten
ist ein eigener Umbau der Maus. Als Software könnte [Pakma] gewählt
werden. Zum Glück gibt es spezielle Computermäuse mit Software zu
kaufen (z.B.
SPEEDMEC).
Es gibt viele Messgeräte (z.B. Digitalmultimeter, Waagen), die einen seriellen oder USB - Anschluss haben. In der Regel wird eine spezielle Software mitgeliefert. Mit Hilfe günstiger, kleiner Interfacesysteme können Messreihen mit mehreren Messgeräten durchgeführt und ausgewertet werden.
Die verbesserte Technik sollte auch Auswirkungen auf den Unterricht haben. Die neuen Bildungsstandards Physik schreiben vor, dass Schüler mit Messwerterfassungssystemen arbeiten können.