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Druckansicht von http://lehrerfortbildung-bw.de/faecher/physik/gym/nm/video/praxis/videos_bearbeiten.html, Stand 26. May. 2012

Landesakademie für Fortbildung und Personalwentwicklung an Schulen
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Digitale Videos bearbeiten

Die handelsüblichen digitalen Videokameras werden mit einem Programm ausgeliefert, das die Übertragung der Videos von der Kamera auf den Rechner gestattet. (Im Fall der Sony DCR-TRV16E ist es das Programm PixelA.) Wenn die mitgelieferte Software nicht ausreicht, hat man im Wesentlichen drei verschiedene Möglichkeiten:
  1. Für hohe Ansprüche und wirklich komfortable Bearbeitung eignet sich eine professionelle Lösung wie Adobe Premiere. Der aktuelle Preis ist ca. € 800. Die Einarbeitungszeit ist auch zu berücksichtigen, weil ein solches Programm natürlich wesentlich mehr Funktionen hat, als für unsere Zwecke nötig sind.
    Auch Nichtkunden können bei Adobe jedenfalls ein
    Handbuch zur digitalen Videobearbeitung abrufen.
    Das extern Landesmedienzentrum B-W. bietet eintägige Fortbildungen zum Videoschnitt mit Premiere an.
  2. Kostenlos ist das kleine Programm VirtualDub . Auch bei diesen beiden ist die Einarbeitungszeit zu berücksichtigen.
  3. Es gibt für die Bearbeitung von Videos noch eine originelle, ebenfalls kostenfreie Lösung, die auch nicht schwer zu lernen ist (s.u.). Dabei wird der aufgenommene Videofilm zuerst in Einzelbilder zerlegt. Diese werden dann ausgewählt und sortiert, dies entspricht dem Schneiden. Die fertige Sammlung von Einzelbildern wird zum Schluss wieder zu einem Videofilm zusammengesetzt. Die Lösung wirkt auf den ersten Blick umständlich, hat aber den Vorteil, dass hier der Schnitt wirklich bildgenau gesetzt werden kann, was bei üblichen Schnittprogrammen nicht immer der Fall ist.

Videoschnitt kostenlos

Obwohl diese kurze Zusammenstellung nicht die Einarbeitung in das gewählte Verfahren ersetzen kann, soll hier wenigstens die dritte Lösung andeutungsweise erklärt werden:

Benötigt werden die Programme Giotto und Bmp2Avi , die im Internet kostenlos erhältlich sind.

Nach der Installation beider Programme wird die zu schneidende Avi-Datei (z.B. Aufnahme 001.avi) in einem ansonsten leeren Verzeichnis abgelegt, z.B. in E:\tempE\ .
Nun werden im Programm Giotto über den Menüpunkt „Bildaufnahme -> AVI zerlegen” die Quelle
(E:\tempE\Freier-Fall-001.avi) und das Ziel (E:\tempE\) festgelegt. Giotto zerlegt den Film in eine entsprechend große Zahl automatisch benannter Einzelbilder, beispielsweise serie0001.bmp, serie0002.bmp, ... . Dies kann je nach Filmlänge eine Zeit dauern. Giotto kann nun beendet werden.

Jetzt geht es ans Schneiden. Dazu lässt man sich im Windows Explorer die Einzelbilder anzeigen (Menüpunkt „Ansicht -> Miniaturansicht”). Man löscht die nicht benötigten Bilder und lässt alle diejenigen stehen, die man im endgültigen Film haben will.

Nun wird im Programm Bmp2Avi das Verzeichnis E:\tempE aufgerufen und der Name der Zieldatei gewählt, z.B. Freier-Fall-1.avi. Außerdem muss die Bildrate je Sekunde angegeben werden, also üblicherweise „Frame Rate 25”. Die voreingestellte „Key Rate 1” bestimmt die Qualität der Komprimierung und kann so bleiben. Die Zieldatei „Freier-Fall-1.avi” enthält den fertig geschnittenen Film und kann zur Kontrolle noch einmal geprüft werden.

Claus Meyer-Bothling

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Anleitung MovieXone 40 [pdf] [250 KB]

 

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Letzte Änderung: 23.04.2009