Druckansicht von http://lehrerfortbildung-bw.de/faecher/technik/rs/cam/cncsteuerung.html, Stand 13. Feb. 2012
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| Die Entscheidung, ob man mit den SchülerInnen
die Fräse über ein mit CNC-Codes erstelltes Programm oder
über eine CAD-Zeichung ansteuert, wird in erster Linie von der
Zeit und von den Möglichkeiten abhängen, auch auf anderen
Wegen das Steuern und Regeln mit Hilfe von Computerprogrammen durchzuführen.
Beide Möglichkeiten bieten für die SchülerInnen viel
Neues und helfen, wichtige Standards des kommenden Bildungsplans 2004
zu erreichen. Das Erstellen eines CNC-Programms vermittelt den SchülerInnen Einblicke ins Programmieren, großen Realitätsbezug und vertieftes Verständnis für die Funktion der CNC-Fräse. Die Arbeit mit einem CNC-Programm ist allerdings sehr abstrakt und hilft bei der Visualisierung des Werkstücks nur über die Simulation. Die Arbeit mit dem CAD hingegen erlaubt schnelleres Vorgehen und einfachere Korrekturen. Die Komplexität der Werkstücke kann mit dem CAD wesentlich höher sein, da mehr Funktionen auf einfache Weise zur Verfügung stehen. Die Schüler sehen ihr Werkstück schon bei der Erstellung der Zeichnung und können sich vorstellen, ob es ihren Anforderungen entspricht. Das CAD wird also gleichzeitig als Planungsmittel genutzt. In Anbetracht der Tatsache, dass mit dem Koordinatentisch über alle Schuljahre verteilt Arbeiten und Werkstücke erstellt werden sollen - die CNC-Fräse als Werkzeug im Technikunterricht!-, empfiehlt es sich, mit den SchülerInnen exemplarisch ein einfaches CNC-Programm zu erstellen (Zeit, andere Möglichkeiten der Computersteuerung?!). Grundsätzlich wird aber mit dem zur Fräse gehörenden CAD gearbeitet. |