Headergrafik Startseite in Farbe
ExtLink Zum Kultusportal | ExtLink Zum Landesbildungsserver | ExtLink Zum Landesmedienzentrum    Seite drucken 

Druckansicht von http://lehrerfortbildung-bw.de/faecher/technik/rs/cam/grundlegung.html, Stand 1. Sep. 2014

Landesakademie für Fortbildung und Personalwentwicklung an Schulen
LehrerInnen Fortbildungs-Server
Sie sind hier: > Startseite > Fächer > Technik > Realschule

Didaktische Grundlegung








"Geht man von der Situation des technischen Laien aus, der sich heute in seinem Alltag einer immer weiter vordringenden, undurchschaubarer und unverständlicher werdenden Technik gegenüber sieht, dann gewinnt das allgemeine Bildungsziel,
  • den jungen Menschen Orientierung in einer komplexer werdenden technischen Welt zu ermöglichen,
  • ihnen Gelegenheit zu geben, ihre eigenen persönlichen Möglichkeiten und Chancen zu finden und
  • an dieser durch Technik maßgeblich geprägten Welt/Gesellschaft verantwortungsvoll teilhaben zu können,
an Bedeutung"     (Aus dem Bildungsplanentwurf 2004 )

Analysiert man diese von Technik geprägte Welt, stößt man zunehmend auf den Computer als tragendes Element von Arbeits- und Produktionsprozessen.Vollautomatisierung von Fertigungsprozessen durch CNC-Maschinen und Robotertechnik sowie computeruntertützte Planung und Steuerung des gesamten Produktionsablaufes bestimmen dieses Bild.
Den SchülerInnen muss die Möglichkeit gegeben werden, sowohl die Zusammenhänge der Computervernetzung in der industriellen Fertigung aber auch die computerunterstützte Fertigung (CAM) an sich kennen zu lernen. Die Auswirkung des Computers auf die Gestaltung der Arbeitsplätze, die Entwicklung von Berufsbildern und die erwähnten Veränderungen industrieller Fertigung ("Globalisierung") spielen hierbei ebenso eine Rolle, wie die Bedienung und Handhabung einer CNC-Maschine.
Letzteres ermöglicht den SchülerInnen den Einblick in die Funktionsweise der CNC-Maschine und ihren Einsatz im Fertigungsprozess auf Basis der grundlegenden Prinzipien des Technikunterrichts von Handlungs- und Problemorientierung.

"Die Schülerinnen und Schüler haben Handlungserfahrung im Umgang mit der computerunterstützten Entwicklung und Herstellung von Produkten (CAD, CAM, CNC)."
(Bildungsstandard aus dem Bildungsplanentwurf 2004)

Beim CNC-Programmieren erfahren die SchülerInnen elementare Grundlagen befehlsprogrammierter Steuerungen und befassen sich mit neuen Formen technischer Problemlösungsstrukturen.
Die Ansteuerung der CNC-Maschine über ein CAD-Programm bietet eine Erweiterung der planerischen Kompetenzen  und ermöglicht die Herstellung des eigenen Werkstücks mit erhöhter Präzision und Geschwindigkeit. Die Maschine kommt als Werkzeug und Produktionsmittel zum Einsatz und bietet neue Problemlösungsmöglichkeiten. Bekannte Kriterien wie Arbeitsorganisation und Planungskompetenz erhalten neue Inhalte, da beispielsweise der Einsatz der Maschine sorfältig im Gesamtkonzept eines Werkstücks berücksichtigt werden muss. In der Regel werden nur wenige CNC-Maschinen zur Verfügung stehen und es muss abgewogen werden, ob der Einsatz der Maschine lohnt.
Hohe Anforderungen an sicherheitsgerechtes Verhalten im Umgang mit Maschinen und Werkzeugen müssen erfüllt werden und die Teamfähigkeit ist im organisatorischen Rahmen des Technikunterrichts gefordert.
Aspekte der Mehrfachfertigung mit der CNC-Fräse lassen sich sinnvoll mit einem WVR-Projekt oder einem "Tag der offenen Tür" verbinden. Technikimmanente Inhalte kommen hierbei ebenso zum Tragen wie Fragen der  Dokumentation und Präsentation.



Bereichs-Logo
 
SUCHE NACH:
Inhalt Fortbildungen
 

Zum Seitenanfang         Startseite | Impressum | © Copyright |

Zuständiger Redakteur: Guenter Glatter, glatter@lehrerfortbildung-bw.de
© Landesakademie für Fortbildung und Personalentwicklung an Schulen, für diese Seite gilt http://lehrerfortbildung-bw.de/impressum/copyright/urheber_standard.html
Letzte Änderung: 10.06.2005