- Lernziele
- "Handlungsperspektive
- Hardwarekomponenten sachgerecht anschließen
und einstellen
- Einfache technische Problemstellungen mit Hilfe
von selbst geschriebenen Steuerungsprogrammen lösen
- Hierbei adäquate Befehle und Programmstrukturen
einsetzen
- Eine Systematik zur Fehlersuche entwickeln und
anwenden
- Kenntnis- und Strukturperspektive
- Programmierbefehle, Programmstrukturen und methodisches
Vorgehen beim Programmieren kennen
- Bedeutungs- und Bewertungsperspektive
- Erstellte Programme unter Gesichtspunkten der Ökonomie,
der Flexibilität, der zu erfüllenden Anforderungen und
der Übersichtlichkeit und Durchschaubarkeit bewerten."
- Grundsätze für den Unterricht
- Alle Schülerinnen und Schüler erstellen
eigene Programme (unter Umständen im Offline-Modus). Die Erprobung
erfolgt anschließend an vorhandenen Interfaces und Modellen
- Programmieren wird als Möglichkeit der Lösung
technischer Probleme erfahren und ist damit kein Selbstzweck
- Verwendung von Modellen/Werkstücken bezüglich
Primär- und Realerfahrungen
- Schülerzentrierte sowie handlungs- und problemorientierte
Vorgehensweise
- Hinführung zum Thema
- Einleitendes Unterrichtsgespräch über Vorerfahrungen
mit informations- und kommunikationstechnischen Systemen (u.a. exemplarisch
am Beispiel der Heizungsanlage der Schule oder der Ampelanlage vor
dem Schulgebäude)
- Funktion des Interface als Zwischenmodul zwischen
dem Computer und der zu steuernden Anlage erkennen
- Grundlegende Struktur einer computergesteuerten Anlage
kennen
- Anschluss von Interface und Modell
- Selbstständiger Anschluss der Komponenten vor
dem Hochfahren des Computers mit anschließender Kontrolle
- Booten der Rechner, Einschalten der Netzgeräte
(Spannung ca. 15 Volt)
- Bei eventueller Fehlermeldung "CIUS 2 nicht bereit"
Erstellung einer "Fehlercheckliste" (Schülerinnen und Schüler
sammeln selbständig mögliche Fehlerursachen). Anschließend
Erprobung und schrifliche Sicherung
- Hinweise zu Fehlermeldungen sind unter "Tipps und
Tricks" zu finden
- Erste Schritte
- Die Lehrerin / der Lehrer gibt eine Einführung
in die Arbeit mit der Software
- Selbständige Feststellung der Anschlussbelegung
der Lauflichter bzw. der LEDs der Ampelmodelle, anschließende
Ergebnissicherung z.B. durch Nummerierung der digitalen Ausgänge
(DOUT)
- Problemorientierte Hinführung zum "Zeit-" oder
"Warte"-Befehl, Modifikation der Schülerprogramme und Speicherung
- Hinführung zur Endlosschleife, Modifikation
der Schülerprogramme
- Gemeinsame Vereinbarung von Programmierregeln (Einrücken
von Befehlen, Kommentare usw.), Speicherung
- Hinführung zur Bitmusterprogrammierung (gleichzeitige
Schaltung mehrerer LEDs)
- Deklaration von Variablen (hierbei wird festgelegt,
wie eine Variable im Programm verwendet wird)
- Hinführung zur Zählschleife
- Hinweis: Konkrete Aufgabenstellungen sind wichtig,
um überprüfen zu können, ob die Schülerin bzw.
der Schüler das Problem gelöst hat. Hausaufgaben können
im Offline-Modus der Software erledigt werden
- Reflexion über die Erfahrungen beim Programmieren
- Ergebnissicherung: Erstellung einer Tabelle
zu gelernten Programmbefehlen und Erklärungen
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