Druckansicht von http://lehrerfortbildung-bw.de/faecher/wag/neue_medien/6weiterkommen/ideen.htm, Stand 13. Feb. 2012
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Es gibt vielfältige Möglichkeiten, die Neuen Medien rund um das Thema „Beruf“
sinnvoll einzusetzen. Dabei können wir die langjährigen Erfahrungen des Profilbereiches
Arbeit-Wirtschaft-Technik nutzen. Das „OiB-Konzept“ sollte jedoch aufgebrochen
und erweitert werden, damit wir die Schülerinnen und Schüler optimal auf den
Einstieg in den Beruf vorbereiten.
Es gibt nicht „die Hauptschule“, deshalb wird jede Schule innerhalb ihrer Bedingungen ihr schuleigenes Curriculum zum Themenbereich „Wege in den Beruf“ erstellen. Eine kleinere Hauptschule im ländlichen Raum strukturierte in Kooperation mit dem örtlichen Kur- und Gewerbeverein dies folgendermaßen:
Bausteine zur Berufswegeplanung
| Ziel | Die Schülerinnen und Schüler erwerben Einstellungen, Fähigkeiten und Kenntnisse, welche den Übergang von der Schule ins Berufsleben erleichtern. | ||||
| Kl. 10 |
individuelle Berufswege- planung |
Berufsorientierung Werkrealschule |
Arbeitskreis Schule/ Wirtschaft
Informa- „Berufsaus-
Kooperation mit dem örtlichen Handwerk und Industrie |
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| Kl. 9 |
Bewerber- training |
2. Praktikum | Experten im Unterricht | ||
| Kl. 8 |
Berufswahl- unterricht |
Erkundungen | 1. Praktikum | ||
| Kl. 7 |
Schülerfirma | Praxistage | |||
| Kl. 5/6 | Orientierung in der Schule und in der Umgebung | Berufe | Persönlich- keitsstärkung |
||
| Praktisches Lernen– “learning by doing”
Außerschulische Erfahrungen – Öffnung von Schule |
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Welche Möglichkeiten es zum Einsatz der Neuen Medien auf der Handlungsebene gibt, kann der folgenden Auflistung entnommen werden. Dabei beziehen sich die Unterrichtsbeispiele auf die oben aufgeführten „Bausteine zur Berufswegeplanung“.
Der „Gute Start in der Hauptschule“ soll die Schülerpersönlichkeiten stabilisieren. Der Computer als Lernmedium kann dem dienlich sein, spielt aber nicht die Hauptrolle. Das Fundament eines erfolgreichen Übergangs in den Beruf wird bereits in der Klassenstufe 5/6 durch die Vermittlung von Lerntechniken, individuelle Förderung, Selbstvertrauen, Wohlfühlen in der Schule und persönlichkeitsentwickelnden Maßnahmen (z. B. Erlebnispädagogik) gelegt.
Eine berufsweltoffene Hauptschule wird den Bereich „Arbeit und Beruf“ nicht nur innerhalb des Fächerverbundes WAG zum Thema machen. Eine Zusammenarbeit über die Fächerverbundsgrenzen hinaus bieten sich an.
Zur Schülerfirma gibt es ein Umsetzungsbeispiel
Link zum Umsetzungsbeispiel Schülerfirma in WAG
Die Schülerinnen und Schüler machen an diesen drei bis vier Praxistagen erste Erfahrungen mit der betrieblichen Wirklichkeit. Die Praktika werden im Unterricht vor- und nachbereitet.
Hierbei können modifizierte Elemente und bekannte Medien der LPE „Orientierung in Berufsfeldern“ eingesetzt werden:
http://www.machs-richtig.de
oder Offline (CD-ROM) der Bundesagentur für Arbeit nutzen.
Dieses Praktikum dauert zwei Wochen und wird im Unterricht vor- und nachbereitet.
Praktikumsheft) mit individuellem
Deckblatt, Inhaltsverzeichnis, persönliche Daten, Tipps zum Praktikum,
Sicher durch das Praktikum, Wochenberichte usw. Dieses Praktikumsheft
im Format DIN-A5 wird während des Praktikums ausgefüllt.Mit Experten wird das Bewerbertraining (Kommunikationstraining, Vorstellungsgespräch, Einstellungstest usw.) am besten schon zu Beginn der neunten Klasse durchgeführt.
Dieses Praktikum zu Beginn der neunten Klasse dauert eine Woche.
Die Schüler werden außerdem zu weiteren Praktika in den Ferien – auch als Probepraktika um einen Ausbildungsplatz – motiviert und gegebenenfalls unterstützt.
Experten bereichern den Unterricht und ermöglichen es den Schülern Fragen zu stellen und Kontakte zu knüpfen.