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Druckansicht von http://lehrerfortbildung-bw.de/kompetenzen/gestaltung/farbe/kontrast/h-d-kon/, Stand 24. Nov. 2014

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Hell-Dunkel-Kontrast

Allgemeines

Da Licht und Finsternis für den Menschen und die ganze Natur von großer Bedeutung sind, reagieren wir neben dem Farbe-an-sich-Kontrast auf den Hell-Dunkel-Kontrast am stärksten. Er wir durch den Faktor Helligkeit bzw. Intensität bestimmt und ist somit eigentlich kein echter Farbkontrast, sondern eben ein Helligkeitskontrast.

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Wirkung

Die beiden stärksten Ausdrucksmittel im Bereich von Hell und Dunkel sind die Farben Schwarz und Weiß. In Ittens Farbkreis tauchen Schwarz und Weiß nicht auf. Mit aus diesem Grund wird oft behauptet, dass Schwarz und Weiß keine Farben seien. Die praktische Arbeit mit Farben lässt dies aber ganz anders erscheinen. Sowohl Schwarz als auch Weiß werden dazu verwendet Farben abzudunkeln bzw. aufzuhellen.

In der Medienproduktion am Bildschirm gibt es schlicht keine Farbe. Dem Bildschirm, also dem Hintergrund der Produktion muss zuerst ein Farbton zugewiesen werden. In der Regel haben die Programme als Standard-Hintergrundfarbe analog zum Papier Weiß eingestellt. Modernere Farbsysteme wie Küppers Farbmodell, L*a*b-System, HSL-System, HSB-System beinhalten die Farben Weiß und Schwarz

Hell-Dunkel-Kontraste beziehen sich aber nicht nur auf Schwarz und Weiß mit deren Graustufen sondern auch auf alle anderen Farben, welche in ihrer Helligkeit untereinander unterschiedlich sind. So sind auch innerhalb der bunten Farben helle Farben (z.B. Gelb) und dunkle Farben (z.B. Violett) gut differenzierbar. Diese Farbtöne können zusätzlich durch Weiß nach Hell und durch Schwarz nach Dunkel gebrochen werden.

Beispiel: Gelb - Violett

Neben dem starken Hell-Dunkel-Kontrast ist hier ein Komplementärkontrast nach Itten sichtbar.

Sind bunte Farben von Grau umgeben, schwächt dieses die Leucht- und Farbkraft ab. Aus diesem Grund wirkt Grau vermittelnd und ausgleichend. Kompositionen mit bunten und unbunten Farben müssen einen Helligkeitsunterschied zwischen diesen Farbtönen haben, weil sonst das Grau durch den Simultankontrast seine Eigenständigkeit verliert.

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Anwendung

Hell-Dunkel-Kontraste sind für die Gestaltung sowohl von Printmedien als auch für die Bildschirmgestaltung der wichtigste Kontrast. Zwischen Weiß und Schwarz lassen sich eine Vielzahl von Grautönen erzielen.

Dargestellt bzw. unterstützt werden durch den Hell-Dunkel-Kontrast:

  • Bewegungsabläufe
    Richtungen werden betont durch Farbabstufungen ins Helle oder Dunkle
  • Räumlichkeit
    durch Licht und Schatten sowie der Aufhellung oder Abdunklung im Hintergrund
  • Optische Täuschungen
 
   
   
   
 
   
   
   

Bei flüchtigem Betrachten der beiden Abbildungen erscheint die linke graue Flächer heller als die rechte. Beide Grauflächen haben allerdings den gleichen Grauwert. Vgl. auch Simultankontrast

 

  • Betonungen durch den Kontrast
  • Spannung durch unterschiedliche Hell-Dunkel-Anteile


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Letzte Änderung: 08.07.2006