Druckansicht von http://lehrerfortbildung-bw.de/kompetenzen/gestaltung/forum_m_g/04_faecher_berufsfelder/04_72_se/, Stand 26. May. 2012
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Für das Stütz- und Ergänzungsprogramm stehen Lehrpläne und Materialien für folgende Fächer mit Gestaltungsinhalten zur Verfügung: „Kreativität und Kreativitätstechniken“ und „Gestaltung im Handwerk“ . Die Fächer können jeweils mit 2 Wochenstunden unterrichtet werden.
Kalender 2010 "Werkschau - Gestalten im Handwerk"
Im Bereich Gestaltung qualifizierten sich Auszubildende an der Josef-Durler-Schule, Rastatt über ihr eigentliches Berufsfeld hinaus.
Das Abschlussprojekt "Gestalten im Handwerk - Werkschau" war die eigenständige Gestaltung eines Jahreskalenders. In diesem Kalender wird durch die Auswahl der selbst gefertigten Arbeiten die Bandbreite und Vielseitigkeit innerhalb der Zusatzqualifikation Gestalten im Handwerk präsentiert. Deutlich wird dabei die Kreativität, Freude und große Einsatzbereitschaft der Schülerinnen und Schüler sowie deren unschlagbaren Teamgeist.
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Projektergebniss: Kalender 2010 Projektbeschreibung Kalender2010.pdf [8,3 MB] |
Gestaltung im Handwerk
Das Fach "Gestaltung im Handwerk (GiH)" wurde in Zusammenarbeit mit der Handwerkskammer Stuttgart als 2-stündiges Unterrichtsangebot im Rahmen des S/E-Programms eingerichtet. Dabei werden Berufsschülerinnen und -schüler aus verschiedenen Berufsfeldern kooperativ in Gestaltung unterrichtet.
Informationsmaterialien zum Fach „Gestaltung im Handwerk“
Erfahrungsbericht
[07-05-Bericht-Erfahrung.pdf 23KB]
Informationsblatt mit Lehrplaneinheiten
[07-05-BerichtGIHInfo.pdf 32KB]
Informationsblatt für Schüler
[0611infoschueler2.pdf 71KB]
Präsentation zum Fach GiH
[0705-info-gihw.pdf 1,6 MB]
Kreativität und Kreativitätstechniken
Dieses Fach liegt „quer“ zu anderen Fächern. Ein Auszug aus den Vorbemerkungen zum Lehrplan macht deutlich, was damit intendiert ist:
„Kreativität als Schlüsselqualifikation zu schulen, sollte integrativer Bestandteil des Unterrichts in allen Fächern sein, wobei dort die Vermittlung fachbezogenener Inhalte im Zentrum steht. Im Unterschied dazu liegt in diesem Lehrplan der Schwerpunkt auf der Schlüsselqualifikation selbst. Es geht hier weniger um die Sache, mehr um die Methode, weniger um das Ergebnis als um den Prozess. Sofern die Projektmethode im Unterricht in anderen Fächern eingesetzt wird, ist mit dem Unterricht in diesem Fach ein begleitendes Methodentraining angezeigt.
Der Wahlpflichtunterricht Kreativität und Kreativitätstechniken im E-Programm initiiert kreative Vorgehensweisen. Er weckt und verstärkt die Fähigkeiten und das Vertrauen der Schülerinnen und Schüler, eigene Ideen zu entwickeln und umzusetzen. Er bietet so Impulse für die eigene Lebensgestaltung und schöpferisches berufliches Handeln. Durch das Kennenlernen der Faktoren kreativen Handelns und die Möglichkeit eigenen kreativen Tuns schätzen die Schülerinnen und Schüler die Qualität eigener und fremder kreativer Äußerungen ein und bewerten sie. Das Erleben der Fähigkeit von eigenem kreativen Denken und Handeln vermehrt das Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein der Schülerinnen und Schüler. Den Mittelpunkt des Unterrichts bilden geeignete Aufgabenstellungen, die kreatives Verhalten provozieren, sich aus den unterschiedlichsten Lebensbereichen herleiten und zweckfreien oder zweckgebundenen Charakter haben. Im Unterricht sollen Voraussetzungen geschaffen werden, damit die Schülerinnen und Schüler
selbstständig zu Lösungen eines gestellten Problems finden können, indem der Einzelne und/oder die Gruppe neue und ungewöhnliche Wege beschreiten. Die Schülerinnen und Schüler sensibilisieren sich und erleben allein und/oder in der Gruppe Prozesse des Experimentierens, des Erfindens und Gestaltens und lernen Methoden zur Ideenfindung und zur Problemlösung kennen. Insbesondere in kreativen Prozessen haben Einzelarbeit und Teamarbeit jeweils einen eigenständigen Wert und sollen problembezogen eingesetzt werden.“
Lehrplan "Kreativität und Kreativitätstechniken" als PDF [33 KB]