Druckansicht von http://lehrerfortbildung-bw.de/kompetenzen/gestaltung/forum_m_g/05_projekte_exkursionen/05_3_exkursionen/, Stand 26. May. 2012
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Modell zur Durchführung von Exkursionen an der Max-Eyth-Schule in Stuttgart
Lehrer, für die „Gestaltung“ wesentliches Unterrichtsfach ist, haben oft das Problem,
gelungene oder auch umstrittene Gestaltungsergebnisse für die Schüler erfahrbar zu
machen. Da reichen oft weder Beamer noch OH-Projektor, da Abbilder eben nicht die
Dinge selbst sind (c’est ne pipe pas -Magritte- ). Daher sind Exkursionen zu den
Dingen dringend geboten und tatsächlicher Unterrichtsinhalt, auch wenn ein Lehrplan
dazu kaum Anhaltspunkte gibt. Exkursionen werden an der Max-Eyth-Schule 1- oder 2-tägig nur an Wochenenden
durchgeführt.
Alle drei Jahrgänge können an diesen Exkursionen teilnehmen.
Für dieses Schuljahr werden 9 Exkursionen angeboten, die entweder gezielt eine
Ausstellung z. B. Vitra-Museum Weil am Rhein oder eine Stadt - Basel; Straßburg –
Ansteuern. Bei Stadtexkursionen werden sowohl architektonische Merkmale des
Ortes analysiert, als auch Kunst-, Technik- und/oder Designmuseen besucht.
Die Vorbereitung dieser Exkursionen teilen sich die in GMT eingesetzten Kolleginnen
und Kollegen, so dass für jede/n zwei bis drei Veranstaltungen zu planen und
durchzuführen sind.
Die Verpflichtung zur Teilnahme erinnert an den Erwerb von „Scheinen“:
Die Schüler der Eingangsklasse müssen an mindestens 4 Exkursionen teilnehmen;
Die Schüler der Jahrgangsstufe 1 an mindestens 3 und die Schüler der
Jahrgangsstufe 2 an mindestens 2 Exkursionen/Schuljahr.
Wie sich bisher schon zeigt, entsteht bei diesem Verfahren eine Durchmischung der
Klassenstufen, die sich sowohl auf Sozialisierungsaspekte als auch auf eine höhere
Differenzierung des Informationsflusses auswirken könnte.
Speziell zu Museumsbesuchen finden weitere Informationen in unserer Rubrik
Museumsbesuch.
Besuchen Sie auch die
Exkursionsbörse des Forums Gestaltung und Medien.