Arbeitsordner
Beginnt die Durchführung des Projektes, so empfiehlt sich die Anlage eines Arbeits-
bzw. Projektordners.
Dieser Ordner
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- ist für das Team und dessen Betreuer
„öffentlich“, d. h. jederzeit zugänglich
- enthält übersichtlich alle im Verlauf
des Projektes
- anfallenden Informationen oder Verweise
darauf
- hält das Team arbeitsfähig, auch wenn
ein Mitglied (zeitweilig oder ganz) ausfällt.
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Inzwischen hat sich auch der Begriff Portfolio eingebürgert. Portfolios
geben per Definition Einblick in das Können, den Arbeitsstil und die Entwicklung
seiner Autoren.
Mehr Informationen zum Begriff Portfolio.
Tipps zum Arbeitsordner
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Ein teameignes Logo hält alles zusammen!
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Für das Anlegen des Ordners hier ein paar bewährte Hinweise:
- Der Ordner-Rücken wird treffend beschriftet
(also nicht mit Meier, Schulze, ...) und – wenn nötig – im Hinblick
auf weitere „Materialspeicher“ mit einer Nummer versehen.
- Der Ordner enthält schon beim Start Einschubhüllen für Disketten und CDs,
ein Register oder farbige Trennblätter. Es werden auch gleich Register angelegt
und ins Inhaltsverzeichnis übernommen, die von allen Teammitgliedern „gefüttert“
werden (z. B. Literaturverzeichnis, Bildquellenverzeichnis, Kontakt-
Bestell-, Firmen- und Online-Adressen, Protokolle, besondere Präsentationsideen,
...), daneben gibt es alsbald Registerblätter wie: Theorie nach Schlagworten
geordnet, Planungen und Skizzen für Interviews, - Experimente, und
– Bilder, Register für die Präsentation (inklusive Merkmale einer guten
Präsentation) und Dokumentation.
- Die Blätter des Ordners werden nur einseitig
beschriftet und nur mit gelbem Textliner markiert. Dies hat den Vorteil,
dass alle Blätter leicht zerschnitten und als Foto-Kopie ohne Markerspuren
nach neuen Gesichtspunkten unterstrichen werden können.
- Alle Blätter, Disketten und CDs werden mit
einem laufenden Datum versehen, damit werden die neueste Version und die historische
Entwicklung gleichzeitig offen gelegt.
- Niemand entnimmt „über Nacht“ Unikate aus
dem Ordner: Das ist eine Spielregel der Gruppe!

Für alle Fälle: Kopien
Der klassische Arbeitsordner kann plötzlich „verschwinden“, der Rechner mit
der PowerPoint-Präsentation läuft erst gar nicht an, der mit der Dokumentation
stürzt beim Ausdruck permanent ab. Es muss somit vorher überlegt werden, wo
und wie Kopien und Backups abgelegt und gepflegt werden. Für die Ergänzung der
normalen Foto-Kopien könnte z. B. der Protokollant zuständig sein.
PC-basierter Arbeitsordner
Für elektronische Dateien bietet sich ggf. ein Ordner auf dem Schulnetz an,
auf den alle Beteiligten Zugriffsrechte haben. Mit Beginn des Projekts wird
zeitgleich für jedes Team eine einheitliche Ordnerstruktur auf dem Schulnetz
angelegt. Alle Dokumente, Arbeitsblätter etc. werden mit einem Feld für Dateinamen
und Datum versehen (z. B. in der Fußzeile).