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Druckansicht von http://lehrerfortbildung-bw.de/lak/akademien/06_17_kunstkalender/index.htm, Stand 20. Jan. 2017

Landesakademie für Fortbildung und Personalwentwicklung an Schulen
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Leiser Humor begleitet philosophische Betrachtungen

Jayantha Gomes präsentierte in der Landesakademie seinen Kunstkalender / Wurzeln in Sri Lanka

Von Alfred Verstl

Calw. »Wir sind alle Suchende«. Das zu diesem Zitat passende Bild hat Jayantha Gomes offenbar ganz bewusst an das Ende der Präsentation seines Kunstkalenders 2007 gestellt. Immer auf der Suche zu sein, obwohl man zufrieden ist, auf der Suche nach Liebe, Geld und Profit - das kennen die meisten.
»Suchende« heißt das Kalenderblatt des aus Sri Lanka stammenden Künstlers, der nun schon seit 25 Jahren in Deutschland lebt. »Wunschlosigkeit führt zu innerer Ruhe«, heißt die dazu gehörige Weisheit, mit der jedes der Blätter versehen ist.
Als filigran und tiefgründig bezeichnete Akademiedirektor Helmut Nagel die Bilder. Die Sprüche und Weisheiten stammen zumeist aus dem fernöstlichen Raum.

Kinder der Grundschule Altburg umrahmten die Kalenderpräsentaion von Jayantha Gomes. Sie bekamen von dem Künstler einen kleinen Elefanten geschenkt." (Foto: Verstl)Kinder der Grundschule Altburg umrahmten die Kalenderpräsentaion von Jayantha Gomes. Sie bekamen von dem Künstler einen kleinen Elefanten geschenkt." (Foto: Verstl)Wie er es schaffe, in zwei Welten zu leben, habe ihn, so erzählt Gomes, ein Steuerberater gefragt. Gemeint waren damit die Welt des Wohlstands in Deutschland und die Welt der Armut in Sri Lanka. Eine Frage, die ihn ganz offensichtlich umgetrieben hat. Er habe sich daran erinnert, wie vor sechs Jahren seine Großmutter mit 95 Jahren gestorben war. Sie war innerhalb seiner Familie eine ganz besondere Persönlichkeit. »Wie ein großer Baum« sei sie gewesen. Weil Gomes damals an einer Ausstellung in Hamburg teilgenommen hatte, konnte er nicht zur Beerdigung in seine Heimat fahren.
Danach seien in wenigen Tagen viele Bilder entstanden, zusammen mit kleinen Gedichten in seiner Muttersprache. Möglicherweise sei dies eine Art Therapie gewesen.
So sei es das Medium Kunst, mit dem er seine Ideen umsetze. Dabei sind die Wurzeln ganz unverkennbar noch immer in Sri Lanka. »Auf Deutsch habe ich noch nie geträumt«, bekannte Gomes.
Sein Kopf arbeite in Calw, seine Seele lasse jedoch die Füße in Sri Lanka baumeln, drückte es Helmut Nagel aus. Gomes gehe mit Herz seiner künstlerischen Tätigkeit nach. Dabei wirke er oft »atemlos unruhig«; zugleich sei der aber ein Mensch, der auf eine besondere Weise Ruhe zu schöpfen scheint.
Diese »faszinierende Ausstrahlung«, wie es Nagel ausdrückte, war bei Gomes Präsentation in der Landesakademie zu spüren. Dabei wollte der nicht nur »über Gedanken und Gefühle philosophieren«, meinte der Künstler, denn man müsse auch mal lustig sein. Das ist ihm mit seinem leisen Humor gelungen.

Weitere Informationen zu dem Künstler: externer Link www.jayantha-gomes.de

 


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Letzte Änderung: 08.12.2006