Druckansicht von http://lehrerfortbildung-bw.de/lak/akademien/2007/26_zukunftsforum/index.html, Stand 23. May. 2013
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Kultusminister Helmut Rau hob in seiner Rede die Auswirkungen hervor, die das Internet aufgrund von Web 2.0 auf die Demokratisierung in der Welt haben wird. "Web 2.0 wird Demokratien in der Welt entwickeln und stabilisieren", ist sich Rau sicher. Großes Potential sehe er in der Kooperation von Wirtschaft, Bildung und Forschung, zum Wohle der Schülerinnen und Schüler im Land. Auch biete Web 2.0 die Chance, mehr Personen an der Entwicklung und Organisation von Lernprozessen zu beteiligen.
"Wissen ist Rohstoff in Deutschland", so der Vorstandssprecher der Festo AG, Dr. Eberhard Veit in seiner Ansprache. Veit sieht das Engagement seines Unternehmens im Bildungsbereich als soziale Verpflichtung. So erarbeitet Festo unter anderem auch Beiträge für Schulen. Insbesondere mit dem Projekt "fabCom" engagiert sich die Festo AG im Bildungsbereich und bietet Jugendlichen interessante Möglichkeiten des Lernens im Naturwissenschafts- und Technikbereich.
Professor Dr. Ernst Pöppel, Hirnforscher an der Ludwig-Maximilians-Universität München, informierte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über die neuesten Erkenntnisse der Neurobiologie zum Thema Lernen. Pöppel ist sich trotz der zunehmenden Bedeutung des Lernens am Computer und im Internet jedoch sicher, dass die Lehrerpersönlichkeit auch in Zukunft eine wichtige Rolle spielen werde.

Dr. Hermann Klinger, Leiter Business Strategy Knowledge bei der Festo AG, stellte in seinem Vortrag "Mass Customization in Education" neue Aus- und Weiterbildungskonzepte vor, die auf den Lernenden maßgeschneidert sind. Er präsentierte Beispiele aus der Aus- und Weiterbildung bei der Festo AG und zeigte Elemente aus dem Projekt "fabCom". Mit dabei waren auch zwei Schüler, die in Zusammenarbeit mit der Festo AG Roboter gebaut hatten und den Tagungsteilnehmer/innen über ihr Projekt berichteten.

Burkhart Sellin, Senior-EU-Bildungsexperte der "CEDEFOP" informierte über neue Aspekte der Bildung in Europa.

Neueste Entwicklungen im Internet auf der Basis von WEB 2.0 präsentierte Jochen Krisch, der als E-Commerce-Berater und Analyst für verschiedenste Unternehmen arbeitet. An vielen Beispielen aus der Praxis informierte er über neue Entwicklung im Bereich Newsreader, Suchmaschinen, Informationsbeschaffung, Soziale Netzwerke und zeigte viele Möglichkeiten auf, mit dem Internet gemeinsam Wissen zu erarbeiten. "Social Computing und WEB 2.0 ermöglichen einen schnellen Austausch, bedingen geringe Einstiegshürden und fördern das Gemeinschaftsgefühl der Nutzer", so Jochen Krisch in seinem Vortrag.
Danach erarbeiteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Hilfe der Experten in drei Workshops Umsetzungs- beziehungsweise Transfermöglichkeiten der neuen Erkenntnisse aus der Hirnforschung und der IT-Weiterentwicklung im Schulalltag.
Einige Ergebnisse der drei Workshops finden Sie
hier.
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