Druckansicht von http://lehrerfortbildung-bw.de/lak/akademien/2007/28_renovierung/index.html, Stand 24. May. 2013
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Mit einem Festakt wurde am Freitag, 16.11.2007, die Erneuerung des Mesnerhauses aus dem 13. Jahrhundert und der Küche mit Speisesaal in der Neuen Dekanei gefeiert.
Saniert und restauriert wird in den historischen Gemäuern der Großcomburg so gut wie immer. Mit einem kleinen Festakt wurde am 16.11.2007 eine weitere Etappe der Instandhaltung und Erneuerung der Gesamtanlage gefeiert.
Das Mesnerhaus präsentiert sich nun als weiteres Gästehaus der Landesakademie. Die nach Süden ausgerichteten, lichtdurchfluteten Räume sind funktional ausgestattet und bieten einen Blick über das Tal zur Kleincomburg. Die Bausubstanz wie die Energieeffizienz des Gebäudes konnten durch die Instandsetzung und Dämmung des Dachstuhls, durch den Einbau von neuen Verbundfenstern und einer für Besucher nicht sichtbaren solarthermischen Anlage verbessert werden.
Alle Veränderungen erfolgten in Abstimmung mit dem Landesdenkmalamt. Allein in das Mesnerhaus investierte das Vermögens- und Bauamt Baden-Württemberg - Heilbronn 450.000 €, wie dessen Leiter Michael Greiner in seiner Rede beim Festakt angab.
In den Umbau von Küche und Speisesaal in der Neuen Dekanei flossen noch einmal 580.000 €, um die Auflagen der Ordnungs- und Baurechtsbehörden zu erfüllen. So können in der nun modernen Küche die Arbeitswege verkürzt und die Arbeitsbereiche optimiert werden. Es gibt Stationen für Gemüse und Salat, Fleischzubereitung, Backen sowie eine separate Spülküche.
Der Speisesaal wurde im Zuge der Renovierung vom Plattenservice auf ein Free-Flow-Angebot umgestellt. An der Kalt- und Warmtheke, die mit einer Vielfalt frisch zubereiteter Speisen angerichtet sind, können sich die Seminargäste selbst bedienen - feste Essenszeiten entfallen künftig.
Die erste Resonanz bei den Lehrgangsteilnehmer/innen ist positiv. Sonderschulrektor Norbert Ludwig und Sonderschulkonrektorin Sigrun Lutz-Sigg aus Crailsheim, derzeit Seminargäste zum Thema "Fortbildungsplanung", kennen die Comburg von früher und empfinden den Umbau des Speisesaals als sehr gelungen. "Das Erstaunliche ist, dass man an den Buffets nicht Schlange stehen muss und das Essen in einer ganz entspannten Atmosphäre stattfindet. Auch die gediegene Ausstattung des Speisesaals in seiner klaren Linie gefällt mir gut " (N.Ludwig) "Das Essen schmeckt ausgezeichnet und ich kann es selbst zusammenstellen. Ich kann viel Salat und weniger Beilagen essen, wenn ich will. Das ist eine gute Verbesserung." (S.Lutz-Sigg)
Ebenfalls eingeweiht wurde die Außenbeleuchtung der Großcomburg, an der sich die Stadtwerke Schwäbisch Hall durch Sponsoring der nächtlichen Illumination beteiligen. Dadurch ist "das Schiff in der Landschaft" - die Comburg - in ihrem stadtbildprägenden Charakter auch nachts weithin sichtbar.
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