Druckansicht von http://lehrerfortbildung-bw.de/lak/akademien/2008/45_es_eurolevel/index.html, Stand 26. May. 2012
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Zu einem Erfahrungsaustausch trafen sich die Mitglieder der Steuerungsgruppe des Pilotprojekts "Eurolevel" Anfang November an der Landesakademie, Standort Esslingen. Auf der Tagesordnung standen neben Kurzberichten über den Stand der einzelnen Projekte an den Projektschulen auch die Definition einer Lerneinheit sowie das Thema Kompetenzfeststellung.
Das Projekt "Eurolevel" ist im Schuljahr 2008/09 als eines von zehn bundesweiten Pilotprojekten an der kaufmännischen Schule Göppingen und an der Richard-Fehrenbach-Gewerbeschule Freiburg gestartet. Ziel ist es, an den Schulen ein Leistungspunktesystem zur Anrechnung von Lernergebnissen in Ausbildungsberufen zu entwickeln und zu erproben. Lernleistungen können mit diesem System zwischen den einzelnen Bereichen der Berufsbildung besser übertragen und angerechnet werden. Träger sind das Kultusministerium, der Industrie- und Handelskammertag Baden-Württemberg und der Handwerkskammertag Baden-Württemberg. An den Schulen wird "Eurolevel" anhand der Ausbildungsberufe Kauffrau/Kaufmann im Groß- und Außenhandel sowie Anlagenmechanikerin/Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik erprobt.
Berufsschüler erhalten durch das Leistungspunktesystem die Möglichkeit, einfacher im europäischen Ausland leben und arbeiten zu können. Damit soll die berufliche Bildung für junge Menschen und für die Wirtschaft noch attraktiver werden. Das Projekt "Eurolevel" geht aus dem 2007 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung ausgeschriebenen Pilotprojekt zur "Einführung eines Leistungspunktesystems für die Berufsbildung" (ECVET) hervor und wird aus Bundesmitteln in Höhe von 264 000 Euro finanziert.
Portal "Berufliche Schulen" auf dem Lehrerfortbildungsserver:
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