Druckansicht von http://lehrerfortbildung-bw.de/lak/akademien/2008/49_bwb_kliniklehrer/index.html, Stand 26. May. 2012
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Pädagoginnen und Pädagogen aus Klinikschulen in Baden-Württemberg und Bayern trafen sich vom 24.-28.November 2008 zu einer Akademietagung in der Landesakademie Bad Wildbad.
Die Kooperation mit unserem Nachbarbundesland besteht im Bereich der Sonderpädagogik seit vielen Jahren für die Förderschwerpunkte ‚Hören/Sehen’ und ‚Pädagogik bei Krankheit’.
Im Wechsel finden die Akademielehrgänge an der Landesakademie für Lehrerfortbildung und Personalführung in Dillingen/Bayern und - nach Schließung der Akademie Donaueschingen - seit 2008 in Bad Wildbad statt.
Thema der diesjährigen Tagung waren die „Veränderten Aufgabenfelder der Schule für Kranke vor dem Hintergrund des Wandels der Bezugssysteme“.
Durch die Gesundheitsreform haben sich die Liegezeiten kranker Kinder und Jugendlicher in den Kliniken deutlich verkürzt. Dies hat zur Folge, dass die Klinikschulen sich enger mit den Schulen vernetzen müssen, die von den Kindern und Jugendlichen vor ihrer Krankheit besucht wurden und in die sie nach dem Klinikaufenthalt zurückkehren (u.U. erfolgt nach dem Klinikaufenthalt ein Schulwechsel). Dadurch verändert sich das Arbeitsfeld der Lehrerinnen und Lehrer an Schulen für Kranke dahingehend, dass die Beratung wesentlich mehr Raum einnimmt als dies vor den Veränderungen im Gesundheitswesen der Fall war.
Nach der Begrüßung der Tagungsteilnehmerinnen und -teilnehmer durch Akademiedirektor Helmut Nagel und Akademiereferentin Monika Meier erfolgte die fachliche Einführung in die Tagung durch das Leitungsteam aus Baden-Württemberg und Bayern, Sonderschullehrer Bernhard Ruppert von der Schule für Kranke in München, Realschullehrerin Elvira Steuck von der Klinikschule Freiburg und dem Fachreferenten aus dem Regierungspräsidium Stuttgart, RSD Hans-Jörg Polzer.
Zentraler Tagungsinhalt waren Veränderungen/Entwicklungsbeispiele der drei Bereiche „Unterricht“, „Lehrerfortbildung“ und „Beratung“.
Hierzu gab es jeweils Impulsreferate mit Erfahrungsberichten von Kolleginnen und Kollegen aus beiden Bundesländern mit folgenden Themenstellungen:
Der Darstellung der Entwicklungsbeispiele zu den drei Themenfeldern schloss sich am vierten Tagungstag, nach dem Festhalten der Zwischenergebnisse, der Austausch zwischen Schulverwaltung und Schulpraxis an. Im Gespräch mit den Lehrerinnen und Lehrern waren Regierungsschuldirektor Hans-Jörg Polzer vom Regierungspräsidium Stuttgart und Marianne Künzel, Regierungsschuldirektorin der Regierung von Oberbayern, München. Ebenfalls Teilnehmer und Gesprächspartner dieser Runde war Direktor Ulrich Petz von der Akademie in Dillingen.
In einer „Zukunftswerkstatt für Baden-Württemberg und Bayern“ am letzten Tagungstag formulierten die Lehrerinnen und Lehrer der ‚Schulen für Kranke’ ihre Wünsche, Ideen für die Weiterentwicklung der Felder „Unterricht“, „Beratung“, „Aus- und Fortbildung“.
In einer Abschlussrunde formulierten alle Tagungsteilnehmerinnen und -teilnehmer große Zufriedenheit mit Inhalten und Verlauf der Kooperationstagung und betonten, wie fruchtbar der Austausch über die Bundesländergrenzen hinweg ist.
Auch der neue Akademiestandort Bad Wildbad („der einzige mit eigener Therme!“, Direktor Helmut Nagel) fand die einhellig positive Resonanz bei den Gästen der Akademietagung.
Portal "Allgemein bildende Schulen" auf dem Lehrerforbildungsserver:
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Landesakademie, Standort Bad Wildbad:
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