Druckansicht von http://lehrerfortbildung-bw.de/lak/akademien/2009/03_bwb_bildungsplantagung/index.html, Stand 26. May. 2012
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Nach der Bildungsplan-Tagung 2008 trafen sich vom 02.02 bis 04.02.2009 ein zweites Mal 130 Sonderpädagogen aus ganz Baden-Württemberg in der Landesakademie Bad Wildbad zu einer landesweiten Tagung.
Akademiedirektor Helmut Nagel begrüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Tagung und gab seiner Überzeugung Ausdruck, dass - ganz unabhängig von den gegenwärtigen, durch die Konvention der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen ausgelösten Strukturdebatten - die sonderpädagogische Arbeit der Kolleginnen und Kollegen einen unverrückbar hohen Stellenwert in unserer Gesellschaft behalten wird.
Die in regionalen Teams zusammengeschlossenen Lehrerinnen und Lehrer haben die Aufgabe übernommen, die Kollegien in den Schulen ihrer Region zu begleiten und zu beraten, wenn ab dem neuen Schuljahr 2009/10 in den Sonderschulen für Geistigbehinderte nach dem neuen Bildungsplan unterrichtet werden wird.
Bei dieser zweiten Bildungsplan-Tagung stellten Elke Hamburger und Winfried Monz vom Landesinstitut für Schulentwicklung den nun vorliegenden Bildungsplanentwurf vor.
Die zweite Tagung war geprägt von der Einarbeitung und Auseinandersetzung mit dem Bildungsplanentwurf des Landesinstitutes.
Themen waren die schulischen Arbeitsfelder (Schwer Mehrfachbehinderte, Leistungsfeststellung/Kompetenzinventar, Förderplanung, Werkstufenkonzepte, kooperative Konzepte) ebenso wie Workshops zu den Bildungsbereichen/Themenfeldern der Schule für Geistigbehinderte (Deutsch, Mathematik, Selbständige Lebensführung, Mensch in der Gesellschaft, Natur/ Umwelt/Technik, Musik/ästhetische Bildung, Bewegung, Religion). Experten aus der Bildungsplankommission waren bei der Tagung anwesend um auf Fragen der Regionalteams einzugehen, und deren Arbeit in Bad Wildbad zu begleiten.
Tina Reutter von der Bodelschwingh-Schule in Göppingen und Ulrich Fischer von der Gustav-Werner-Schule in Ulm machten in einer szenischen Improvisation die Kolleginnen und Kollegen auf einen nicht zu vernachlässigenden Aspekt bei der Implementierung des neuen Bildungsplans aufmerksam: es reicht nicht, die Kollegien vor Ort über Veränderungen gegenüber dem alten Bildungsplan von 1982 zu informieren, vielmehr ist der Abschied vom bisher Gewohntem und die Einführung von etwas Neuem von Gefühlen begleitet. Etwas Neues beginnen heißt nicht, die bisherige Arbeit der Lehrerinnen und Lehrer zu entwerten, vielmehr schreibt der neue Bildungsplan Bewährtes fort, gibt aber – entsprechend der Veränderungen seit 1982 – neue Impulse und setzt neue Akzente.
Am Ende der Tagung bedankten sich Ministerialrätin Ursula Espenhain vom Kultusministerium sowie Artur Bossert und Stefan Martens vom Regierungspräsidium Karlsruhe, in deren Händen die Vorbereitung der Tagung gelegen hatte, für die engagierte Mitarbeit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
Akademiereferentin Monika Meier wünschte den Regionalteams, dass der Schwung und das Engagement der teilnehmenden Lehrerinnen und Lehrer, die die ganze Tagung über spürbar waren, ansteckende Wirkung auf die Lehrerkollegien im Land hat.
Portal "Sonderschule" auf dem Lehrerfortbildungsserver:
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Landesakademie Standort Bad Wildbad:
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