Druckansicht von http://lehrerfortbildung-bw.de/lak/akademien/2009/30_escom_mauerfall/index.html, Stand 26. May. 2012
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In diesem Jahr jährt sich die friedliche Revolution zum 20. Mal. Sie war die Wegbereiterin der Deutschen Einheit, deren Wiedererlangung 2010 zwei Jahrzehnte zurückliegen wird.

Foto: Fall der Berliner Mauer.
Songkran
Aus diesem Anlass fand an den Landesakademie-Standorten Esslingen und Comburg jeweils eine Lehrerfortbildung statt, die sich mit dem Mauerfall und den letzten 20 Jahren der deutschen Geschichte beschäftigten. Beide Veranstaltungen, an welchen insgesamt über 180 Lehrerinnen und Lehrer teilgenommen hatten, fanden in Kooperation mit dem Freistaat Sachsen statt.

Foto: Kultusminister
Helmut Rau MdL war bei der Esslinger Veranstaltung zu Gast.
Kultusminister Helmut Rau MdL war bei der Esslinger Veranstaltung zu Gast und wies in seinem Vortrag auf die gute Tradition der Zusammenarbeit von Baden-Württemberg und Sachsen hin. "Diese Zeitgeschichte gehört in unsere Schulen", betonte Helmut Rau, der die 20. Jahrestage von Mauerfall und Deutscher Einheit in diesem und im kommenden Jahr als gute Gelegenheit sieht, die DDR-Geschichte verstärkt im Unterricht zu behandeln.
Die beiden Veranstaltungen sind ausführlich dokumentiert und online auf dem Lehrerfortbildungsserver Baden-Württemberg abrufbar:
http://lehrerfortbildung-bw.de/faecher/gkg/mauerfall/
Sie finden dort unter anderem:
Foto: Zeitzeuge
Frank Richter präsentiert ein von Schülern gedrehtes Interview mit Günter Schabowski.
In diesem Lehrgang standen didaktisch-methodische Fragestellungen zum Umgang mit der DDR-Geschichte und der neueren gesamtdeutschen Geschichte im Unterricht im Mittelpunkt. Sehr interessant waren die Vorträge von Zeitzeugen, darunter Frank Richter und Daniela Dahn, die von ihren Erfahrungen mit dem Umbruch berichteten und mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern darüber diskutierten.
Informationen zum Lehrgang "Konversionen - 20 Jahre nach der friedlichen Revolution" auf der Comburg:Dieser Lehrgang, bei dem viele bekannte Zeitzeugen anwesend waren, bot die Gelegenheit der sachgemäßen und ideologiekritischen Aufarbeitung der neueren deutschen Geschichte und beleuchtete gesellschaftliche Wandlungsprozesse, die durch die friedliche Revolution 1989 eingeleitet wurden. Zudem wurden didaktische Fragestellungen zum Umgang mit der DDR-Geschichte und der neueren gesamtdeutschen Geschichte beleuchtet.
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