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Druckansicht von http://lehrerfortbildung-bw.de/lak/akademien/2009/35_bwb_rum/index.html, Stand 17. Jan. 2017

Landesakademie für Fortbildung und Personalwentwicklung an Schulen
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Rumänische Lehrerinnen und Lehrer am Standort Bad Wildbad vom 15. bis 24. Oktober 2009

An der Landesakademie für Fortbildung und Personalentwicklung an Schulen, Standort Bad Wildbad, fand vom 15. bis 24. Oktober 2009 ein Studienaufenthalt für 20 rumänische Lehrerinnen und Lehrer statt.

Die Schwerpunkte des Programms waren die Themenbereiche Lehrerausbildung, Projektmanagement, Teamentwicklung, Kommunikationstraining und Unterrichtsmethoden, aber auch politische und geographische Landeskunde sowie Kultur Baden-Württembergs.

Alle Inhalte wurden didaktisch so aufgearbeitet, dass die rumänischen Lehrerinnen und Lehrer konkrete Möglichkeiten erhielten, diese in ihre eigene schulische Arbeit zu integrieren.

Zu Beginn des Studienaufenthaltes wurde die rumänische Gruppe von Götz Bechtle mit der Geschichte der Stadt Bad Wildbad vertraut gemacht und von Bürgermeister Klaus Mack im Rathaus herzlich empfangen.

Zu Beginn des Studienaufenthaltes wurde die rumänische Gruppe von Götz Bechtle mit der Geschichte der Stadt Bad Wildbad vertraut gemacht und von Bürgermeister Klaus Mack im Rathaus herzlich empfangen.

Am darauffolgenden Tag gab Gertrud Gandenberger Einblicke in das Grundgesetz und bearbeitete zusammen mit der Gruppe das Thema „Menschenrechte“.

Am darauffolgenden Tag gab Gertrud Gandenberger Einblicke in das Grundgesetz und bearbeitete zusammen mit der Gruppe das Thema „Menschenrechte“.

Der Nachmittag galt der geographischen Erkundung der Region mit Fritz Peterlik. Abschließend besuchte die Gruppe die Theaterinstallation „Das kalte Herz“ von Wilhelm Hauff im Schloss Neuenbürg. Dieses Märchen beschreibt sehr anschaulich die geschichtlich-geographischen Merkmale des Nordschwarzwaldes.

Der Samstag stand ganz im Zeichen der Kommunikation und Teamentwicklung. Die Theorie wurde durch kreative und motivierende Übungen wie  Brückenbau, Knüpfen von Netzen, sowie Bewältigen von Eisschollen von Markus Grigoleit, Carmen Mattheis und Monika Metulj-Huber veranschaulicht. Durch die Übungen, welche den Kolleginnen und Kollegen auch viel Spaß bereiteten, wuchs die Gruppe zusammen.

Der Samstag stand ganz im Zeichen der Kommunikation und Teamentwicklung. Die Theorie wurde durch kreative und motivierende Übungen wie Brückenbau, Knüpfen von Netzen, sowie Bewältigen von Eisschollen von Markus Grigoleit, Carmen Mattheis und Monika Metulj-Huber veranschaulicht. Durch die Übungen, welche den Kolleginnen und Kollegen auch viel Spaß bereiteten, wuchs die Gruppe zusammen.

Am Sonntag wurde von Markus Grigoleit und Hartmut Frey weiter erlebnispädagogisch an der Teamentwicklung, aber auch an Vertrauensbildung, Motivation und das Annehmen von Hilfe gearbeitet. Der Klettergarten in Klosterreichenbach bot dafür viele Möglichkeiten.

Am Sonntag wurde von Markus Grigoleit und Hartmut Frey weiter erlebnispädagogisch an der Teamentwicklung, aber auch an Vertrauensbildung, Motivation und das Annehmen von Hilfe gearbeitet. Der Klettergarten in Klosterreichenbach bot dafür viele Möglichkeiten.

Montags fuhr die Gruppe in die Landeshauptstadt Stuttgart. Dort wurde sie von Thomas Blenke, MdL, erwartet und in die Arbeit des Landtages eingeführt. Dabei erklärte er die Bedeutung der „Donau-Achse“, die Rumänien zukünftig mit Baden-Württemberg verbinden und politisch zusammenschweißen soll.

Montags fuhr die Gruppe in die Landeshauptstadt Stuttgart. Dort wurde sie von Thomas Blenke, MdL, erwartet und in die Arbeit des Landtages eingeführt. Dabei erklärte er die Bedeutung der „Donau-Achse“, die Rumänien zukünftig mit Baden-Württemberg verbinden und politisch zusammenschweißen soll.

Anschließend wandelte die Gruppe mit Silke Amos auf Schillers Spuren und beendete den Tag im Alten Schauspielhaus mit „Don Carlos“. 

Am Dienstag empfing Schulleiter Karl-Heinz Wagner die rumänischen Lehrerinnen und Lehrer in der Fritz-Erler-Schule in Pforzheim. Herr Wagner stellte ihnen das baden-württembergische Schulsystem mit seiner Besonderheit des beruflichen Schulsystems, der Durchlässigkeit zwischen den verschiedenen Schularten vor. Dabei ging er auch darauf ein, dass es in Baden-Württemberg keinen Abschluss ohne Anschluss gebe. Anschließend durften die rumänischen Gäste in Unterrichtsstunden hospitieren.

Am Dienstag empfing Schulleiter Karl-Heinz Wagner die rumänischen Lehrerinnen und Lehrer in der Fritz-Erler-Schule in Pforzheim. Herr Wagner stellte ihnen das baden-württembergische Schulsystem mit seiner Besonderheit des beruflichen Schulsystems, der Durchlässigkeit zwischen den verschiedenen Schularten vor. Dabei ging er auch darauf ein, dass es in Baden-Württemberg keinen Abschluss ohne Anschluss gebe. Anschließend durften die rumänischen Gäste in Unterrichtsstunden hospitieren.

Der Nachmittag knüpfte direkt an den Vormittag an. So wurden bei Vorträgen in der Industrie- und Handelskammer Nordschwarzwald durch die Ausführungen von Georg Milo und Ekkehard Maser zur Aus- und Weiterbildung die Verzahnung zwischen schulischer und beruflicher Bildung hervorgehoben.

Der Mittwoch stand im Zeichen der Lehrerausbildung in Baden-Württemberg. Eingeleitet wurde der Tag durch eine sehr interessante Schlossführung durch das Residenzschloss Ludwigsburg. Danach fuhr die rumänische Gruppe an die Pädagogische Hochschule Ludwigsburg, wo sie von Prof. Dr. Martin Weingardt empfangen wurde. Bei einer Campus-Führung erklärte Prof. Weingardt die Lehrerausbildung an Pädagogischen Hochschulen. Dabei ging er auf deren Bedeutung und auf das historisch gewachsene Bildungswesen Baden-Württembergs ein.

Bei einer Campus-Führung erklärte Prof. Weingardt die Lehrerausbildung an Pädagogischen Hochschulen. Dabei ging er auf deren Bedeutung und auf das historisch gewachsene Bildungswesen Baden-Württembergs ein.

Dr. Peter Dines erläuterte die internationalen Beziehungen der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg mit Rumänien, aber auch mit anderen Ländern in Bezug auf Comenius-Projekte, Fullbright und Studenten- sowie Dozentenaustausch.

Dr. Peter Dines erläuterte die internationalen Beziehungen der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg mit Rumänien, aber auch mit anderen Ländern in Bezug auf Comenius-Projekte, Fullbright und Studenten- sowie Dozentenaustausch.

Im anschließenden Seminar „Von groben und feinen Unterschieden. Bildungssysteme im internationalen Vergleich“ ermöglichte Dr. Hermann Scheiring nach einer sehr informativen und motivierenden Einführung den direkten Austausch zwischen den rumänischen Lehrerinnen und Lehrern mit den Lehramtsstudierenden. Im Rahmen dieses Seminars stellte Cristina Drescan, eine der rumänischen Teilnehmerinnen, den äußerst interessierten Studierenden das rumänische Bildungswesen vor. Der anschließende Austausch, auch in Kleingruppen, wurde von allen Beteiligten als große Bereicherung empfunden.

Der anschließende Austausch, auch in Kleingruppen, wurde von allen Beteiligten als große Bereicherung empfunden.

Am Donnerstag wurde unter der sehr professionellen Leitung von Kerstin Klein das Themengebiet „Projektmanagement“ praxisnah bearbeitet. Dabei wurde deutlich, dass die verschiedenen Kompetenzen, die in der Projektarbeit geschult und erworben werden sollen, sowohl in deutschen als auch in rumänischen Schulen eine zunehmend zentrale Rolle spielen. Nicht zu kurz kam auch die Frage nach einer „gerechten“ Bewertung bei Projektarbeit.

Am Donnerstag wurde unter der sehr professionellen Leitung von Kerstin Klein das Themengebiet „Projektmanagement“ praxisnah bearbeitet.

Kooperatives Lernen war Inhalt des Freitags. Helga Schuhmacher ließ die Gruppe Kooperatives Lernen erproben und motivierte sie, diese Lernform in ihren eigenen Unterricht zu integrieren.

Bei der Reflexion und Auswertung des Studienaufenthaltes waren sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einig, dass alle ihre Erwartungen erfüllt worden seien. Sie hätten sehr viel Interessantes und Schönes erlebt und würden nun mit vielen Anregungen und Ideen zurück nach Rumänien fahren. In diesem Sinne bedankten sie sich nochmals sehr bei allen an der Organisation und Durchführung beteiligten Personen.

Bei der Reflexion und Auswertung des Studienaufenthaltes waren sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einig, dass alle ihre Erwartungen erfüllt worden seien.

Gekrönt wurde der Studienaufenthalt durch die abschließende Feier mit Urkundenverleihung am Abend. Höhepunkt dabei war die Schwarzwälder Kirschtorte, auf die die rumänischen Kolleginnen und Kollegen heimlich gewartet hatten. Danach hieß es Abschied nehmen.

Weitere Informationen:

Landesakademie, Standort Bad Wildbad:
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Letzte Änderung: 02.11.2009