Druckansicht von http://lehrerfortbildung-bw.de/lak/akademien/2010/06_es_cosh/index.html, Stand 13. Feb. 2012
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Der optimale Übergang von der Schule zur Hochschule stand im Mittelpunkt der cosh-Tagung Anfang März in der Landesakademie Esslingen. Der seit sieben Jahren sehr erfolgreich agierende und bundesweit einmalige Arbeitskreis „Cooperations-Team Schule-Hochschule“ (cosh) traf sich zu seiner Jahrestagung, an der auch Vertreter des Kultus- und des Wissenschaftsministeriums teilnahmen.
Ministerialdirigent Klaus Lorenz vom Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg und Martina Österle vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst lobten die erfolgreiche Arbeit des cosh-Arbeitskreises, der aus Vertretern der Hochschulen und Lehrerinnen und Lehrern an beruflichen Schule besteht.
Angesichts der internationalen Vorgaben, den Anteil eines Jahrgangs mit Hochschulabschluss auf 40 Prozent zu steigern, sei es unerlässlich, gerade auch Schülerinnen und Schüler, die die Fachhochschulreife an beruflichen Schulen erwerben, für ein Studium zu begeistern und sie ideal auf den Einstieg an einer Hochschule vorzubereiten. Hierbei, so Professor Harro Kümmerer vom Leitungsteam des cosh-Arbeitskreises, spiele die Mathematik eine entscheidende Rolle.

Erfolgreiche cosh-Tagung: Karin Wunderlich (Wissenschaftsministerium), Ministerialdirigent Klaus Lorenz, Martina Österle (ebenfalls Wissenschaftsministerium), Professor Harro Kümmerer (Hochschule Esslingen) und Professor Klaus Dürrschnabel von der Hochschule Karlsruhe (von links) diskutierten mit Mathematiklehrerinnen und –lehrern über den Übergang von Schule zu Hochschule.
So hat der Arbeitskreis insbesondere im Bereich der Mathematik in den vergangenen Jahren viele Maßnahmen entwickelt, die Fachhochschülerinnen und Fachhochschülern die ersten Semester wesentlich erleichtern können. Vor sechs Jahren wurde der so genannte „Aufbaukurs Mathematik“ für Schülerinnen und Schüler an den Berufskollegs zum Erwerb der Fachhochschulreife eingerichtet. „Diese Aufbaukurse werden von Studierenden an Fachhochschulen geleitet, die dabei, quasi nebenbei, gleich noch viele Infos und Tipps für ein Studium liefern“, erläutert Martina Österle vom Wissenschaftsministerium einen weiteren Vorteil der rund 20 Aufbaukurse pro Jahr.
Ebenso hat sich der cosh-Arbeitskreis für eine Erhöhung der Mathematik-Stundenzahl pro Woche an Berufskollegs eingesetzt, die seit dem Schuljahr 2009/2010 für alle Schülerinnen und Schüler an Berufskollegs 240 Stunden beträgt. Zudem haben sich die cosh-Mitglieder mit Erfolg auch für eine Vereinheitlichung der Lehrplaninhalte Mathematik an Berufskollegs stark gemacht.
In Esslingen wurde nun die Zusammenarbeit weiter intensiviert. Dabei kam der cosh-Arbeitskreis seinem Ziel, die fruchtbare Zusammenarbeit auf weitere Hochschulstandorte in Baden-Württemberg auszudehnen, wieder ein Stück näher. So waren erstmals alle Hochschulen mit wirtschaftlicher und technischer Ausrichtung des Landes auf der Tagung vertreten.
Cosh auf dem Lehrerfortbildungsserver:
http://lehrerfortbildung-bw.de/bs/bsa/bk/bk_mathe/cosh/
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