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Druckansicht von http://lehrerfortbildung-bw.de/lak/akademien/2010/24_es_schick/index.html, Stand 17. Jan. 2017

Landesakademie für Fortbildung und Personalwentwicklung an Schulen
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Ministerin gratuliert 70 Schulleiterinnen und Schulleitern zum Zertifikat

Die Landesakademie Comburg hatte Frau Prof. Dr. Marion Schick, Ministerin für Kultus, Jugend und Sport zu einer Feier eingeladen und 70 Schulleiterinnen und Schulleiter aus dem ganzen Land kamen. Sie trafen sich in der Esslinger Akademie und erhielten im Rahmen der "Abschlussfeier für Absolvententinnen und Absolventen der Einführungsseminare" ihre Zertifikate. Mit der Urkunde wird ihnen bestätigt, dass sie Fortbildungsmodule für "neue" Schulleiterinnen und Schulleiter besucht und sich mit allen wichtigen Schulleitungsaufgaben auseinandergesetzt haben.

Wer in Baden-Württemberg eine Schulleitung übernimmt, wird von der Landesakademie durch einführende Fortbildungen unterstützt und mit allen wichtigen Schulleitungsaufgaben vertraut gemacht. Die Planung und Durchführung dieser Lehrgänge liegt in den Händen des Standortes Comburg. 15 Fortbildungstage bietet die Landesakademie in fünf Modulen an. Ein Zertifikat schließt den Besuch der Lehrgänge ab. Insgesamt 100 "neue" Schulleiterinnen und Schulleiter konnten im vergangenen Jahr die Fortbildungsreihe beenden.

Die Ministerin nahm an der Feier in Esslingen teil und drückte damit den neuen Schulleiterinnen und Schulleitern ihre Wertschätzung aus. Sie wollte die "frisch gebackenen Führungskräfte" kennen lernen und die Gelegenheit nutzen, mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Anschließend ließ sie es sich nicht nehmen, jedem einzelnen das Zertifikat zu überreichen und persönlich zu gratulieren.

Die Kultusministerin ging in ihrer Rede auf die großen Herausforderungen der Schulleitungstätigkeit ein.
Foto: Die Kultusministerin ging in ihrer Rede auf die großen Herausforderungen der Schulleitungstätigkeit ein.

Sie sieht die großen Herausforderungen der Schulleitungstätigkeit: "Fragen Sie sich nicht manchmal: Warum habe ich eigentlich diesen Job?". Die Ministerin beschrieb Schulleitung als die "erfolgreiche Gestaltung einer unmöglichen Führungssituation". Denn an Schulleiterinnen und Schulleiter trage man sowohl innerhalb der Schule und als auch von Seiten der Öffentlichkeit hohe Erwartungen heran. Die Ministerin wies auf eine Besonderheit hin, die Schulleitung auszeichnet: Schulleiterinnen und Schulleiter haben Expertinnen und Experten zu führen. Und deren Führung unterscheide sich deutlich von der anderer Mitarbeiter oder Mitarbeiterinnen. Schulleiterinnen und Schulleiter müssen nach Überzeugung der Ministerin einerseits fit sein im Management. Aber das allein genüge nicht. Ihre Persönlichkeit einzubringen und ihr Amt als Leadership zu begreifen, das sei das Entscheidende. Vor allem sei es nach Ansicht der Ministerin wichtig, sich als Ansprechpartner in allen Belangen von Schule und Unterricht zu verstehen.

Die Zertifikatsfeier war für die Ministerin auch Gelegenheit, die neue Direktorin des Esslinger Standorts der Landesakademie, Elisabeth Moser, sowie den neuen Vorstandsvorsitzenden, Hans-Reiner Soppa, zu ihren neuen Ämtern zu beglückwünschen.

Glückwünsche zum Amtsantritt: Die Kultusministerin, Professor Dr. Marion Schick (Mitte), mit der neuen Direktorin des Esslinger Standorts Elisabeth Moser und Hans-Reiner Soppa, dem neuen Vorstandsvorsitzenden der Landesakademie.
Foto: Glückwünsche zum Amtsantritt: Die Kultusministerin, Professor Dr. Marion Schick (Mitte), mit der neuen Direktorin des Esslinger Standorts Elisabeth Moser und Hans-Reiner Soppa, dem neuen Vorstandsvorsitzenden der Landesakademie.

Anschließend hatten die neuen Schulleiterinnen und Schulleiter Gelegenheit, mit der Ministerin über ihre Anliegen ins Gespräch zu kommen. Hier wurde das weite Spektrum der Schulleitungsaufgaben deutlich: Über die organisatorische Gestaltung der Elternzeit, die Umsetzung des Klassenteilers bis hin zur Leitungszeit in den verschiedenen Schularten reichte die Themenpalette.

Foto: Professor Dr. Thorsten Bohl referierte über die Qualität von (offenem) Unterricht.
Foto: Professor Dr. Thorsten Bohl referierte über die Qualität von (offenem) Unterricht.

Im Anschluss an das Gespräch mit der Ministerin gab es einen aktuellen pädagogischen Input: Prof. Dr. Thorsten Bohl, Erziehungswissenschaftler an der Universität Tübingen, informierte über "Qualität von (offenem) Unterricht". Ausgehend von den neuesten Ergebnissen der Schulforschung benannte er Kriterien guten Unterrichts wie kognitive Aktivierung und effektive Klassenführung. Wie unterschiedlich offener Unterricht gestaltet werden kann, verdeutlichte Prof. Bohl an Formen der  Aufgaben, der Schülerbeteiligung und der methodischen Gestaltung. Die Schulleiterinnen und Schulleiter gewannen ein differenzierteres Bild der didaktischen Konzeption offenen Unterrichts. Und eines machte der Professor aus Tübingen deutlich: Von der Schulleitung hängt es entscheidend ab, wenn es darum geht, neue didaktische Ansätze umzusetzen.

Weitere Informationen zur Führungsfortbildung für neu bestellte Schulleiterinnen und Schulleiter in Baden-Württemberg finden Sie unter:
Seite oder Ebene weiter http://lehrerfortbildung-bw.de/ffb/schulleit/fb_einf/

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Letzte Änderung: 21.11.2010