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Druckansicht von http://lehrerfortbildung-bw.de/lak/akademien/2010/31_es_is/index.html, Stand 21. Aug. 2014

Landesakademie für Fortbildung und Personalwentwicklung an Schulen
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Internationales Projekt mit Israel

Dicht gepackt und sehr vielseitig war das Programm, das acht angehende israelische Berufsschullehrer am Esslinger Standort der Landesakademie im Dezember absolvierten. Mit dieser zehntägigen  Schulung für israelische Lehrer aus dem Bereich der Fertigungstechnik ist das Projekt, das im November 2009 vom damaligen Ministerpräsidenten Günther Oettinger und dem israelischen Industriellen Stef Wertheimer offiziell besiegelt wurde, sehr erfolgreich weitergeführt worden.

Begeisterung für modernen Unterricht: Die israelischen Lehrer mit ihren Ausbildern David Rosenfeld und Chaim Rotman und den Projektmitarbeitern Hans Müller (Friedrich Ebert Schule, Esslingen), Dirk Gervelmeyer (Philipp-Matthäus-Hahn-Schule, Nürtingen), Falk Hartmann (Carl-Benz-Schule, Gaggenau), Andreas Hofmann und Frank Züfle von der Landesakademie, der das Projekt betreute.
Foto: Begeisterung für modernen Unterricht: Die israelischen Lehrer mit ihren Ausbildern David Rosenfeld und Chaim Rotman und den Projektmitarbeitern Hans Müller (Friedrich Ebert Schule, Esslingen), Dirk Gervelmeyer (Philipp-Matthäus-Hahn-Schule, Nürtingen), Falk Hartmann (Carl-Benz-Schule, Gaggenau), Andreas Hofmann und Frank Züfle von der Landesakademie, der das Projekt betreute.

Ziel des Projektes ist, israelische Lehrerinnen und Lehrer mit modernen Prinzipien des Berufsschulunterrichts, wie etwa Lernfeldunterricht und handlungsorientierten Methoden vertraut zu machen. Und dass das dazu von der Landesakademie ausgearbeitete Konzept bestens ankommt, zeigen die Rückmeldungen der ersten Gruppe. „Wir haben von unseren Teilnehmern ein ganz hervorragendes Feedback bekommen“, berichtet der Projektverantwortliche an der Landesakademie, Akademiereferent Frank Züfle.

In intensiver Gruppenarbeit setzten die israelischen Lehrer das Gelernte um und konzipierten Unterrichtssequenzen.
Foto: In intensiver Gruppenarbeit setzten die israelischen Lehrer das Gelernte um und konzipierten Unterrichtssequenzen.

Frank Züfle hat für die acht Teilnehmer des ersten Lehrgangs, die seit Februar 2010 in Israel zu Berufsschullehrern im Bereich Metall ausgebildet werden, ein umfangreiches und sehr interessantes Programm zusammen gestellt. Begleitet wurden die acht angehenden Berufsschullehrer von den Projektverantwortlichen aus ihrem Heimatland sowie drei, in Israel bereits als Berufsschullehrer tätigen Kollegen. Erfahrene Fortbildner wie etwa Gerhard Junge-Lampart, Peter Herrman, Jan Steinle und Falk Hartmann, die seit vielen Jahren an der Landesakademie Lehrgänge geben, haben die israelischen Kollegen in die Themen Lernfeldunterricht, handlungsorientierten Unterricht und moderne Methodik und Didaktik des Berufsschulunterrichts eingeführt.

Parallel dazu waren die Lehrgangsteilnehmer immer wieder an Schulen, etwa der Max-Eyth-Schule in Stuttgart, der Robert-Bosch-Schule Ulm und der Friedrich-Ebert-Schule in Esslingen zu Gast und hospitierten dort im Unterricht. Abgerundet wurde der Lehrgang durch Besuche in Ausbildungsabteilungen großer Unternehmen, etwa bei Bosch in Waiblingen und beim Werkzeugmaschinenbauer Trumpf in Ditzingen.
Nicht fehlen durfte neben der intensiven Schulungszeit auch ein abwechslungsreiches Freizeitprogramm. So waren die israelischen Gäste zu Gast im Mercedes-Benz-Museum und machten Ausflüge nach Stuttgart, Esslingen, Freiburg und auf den Feldberg.

„Die acht Lehrer in Ausbildung sollen zusätzlich den deutschen Meisterbrief erwerben. Dies soll ihnen zu mehr Anerkennung in Israel verhelfen. Das Kultusministerium, die Handwerkskammer Stuttgart und die Landesakademie arbeiten an dem Ziel, dass bereits im Winter 2011/2012 die ersten Kandidatinnen und Kandidaten die Prüfung zum Handwerksmeister der Fachrichtung Feinwerktechnik in ihrem Heimatland ablegen können“, erklärt die Direktorin des Esslinger Standorts der Landesakademie, Elisabeth Moser, die das Projekt zusammen mit Frank Züfle begleitet hatte. Um dieses Projektanliegen umzusetzen koordiniert die Landesakademie derzeit intensive Vorbereitungen zwischen der Handwerkskammer Stuttgart und den Projektpartnern in Israel.

Da es in Israel sehr großen Bedarf gibt, ist für die kommenden Jahre im Rahmen dieser Zusammenarbeit die Aus- und Weiterbildung von bis zu 40 weiteren Arbeiterinnen und Arbeiter zu Berufsschullehrerinnen und Berufsschullehrer allein im Bereich der Fertigungstechnik vorgesehen.

 

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Letzte Änderung: 22.12.2010